Hochsommerliche Temperaturen bei Konzert am Erasmus-Gymnasium - Abschied von nach Weiden ...
Bei Lottes Song "Smile" lacht sogar die Sonne mit

Sommerkonzert aus der Vogelperspektive: 150 Mitwirkende und viele Gäste füllten den Pausenhof des Erasmus-Gymnasiums. Bilder: hfz (2)
Das Erasmus-Gymnasium hatte bei seinen Freiluftveranstaltungen ausgesprochen viel Glück. Sie alle fanden bei traumhaften äußeren Bedingungen statt. Ganz besonders traf dies auf das Sommerkonzert zu. Über 150 Mitwirkende boten einen qualitätsvollen Querschnitt durch das musikalische Schaffen des EG.

Lau war nur der Sommerabend - die Musik war heiß, vorgetragen mit Freude, Engagement und erstaunlichem Können, geboten von Orchester, klassischen Solisten und Ensembles, nach Jahrgängen gestuften Chöre, der Schulband und dem P-Seminar Musik sowie dem Erasmus-Chor aus Eltern, Lehrern und Ehemaligen.

Ab der 5. Klasse

Unter den Zuhörern war auch die junge Songschreiberin Lotte Häusler, deren Eltern am EG unterrichten und die heuer im März im Finale des Nachwuchswettbewerbs "Dein Song" gestanden hatte. Sie hörte zu Beginn ihr eigenes Lied "Smile", dargeboten vom Chor der 5. und 6. Klassen.

Danach standen zwei Solo-Violinstücke von Bela Bartok und Antonio Vivaldi auf dem Programm, vorgetragen von den Siebtklässlern Helena Wels und Luca Scaglioli. Dazwischen zeigte der Erasmus-Chor sein stimmliches Können, insbesondere mit dem A-cappella-Stück "Viva la musica". Das Geigenensemble unter Leitung von Richard Hubert zeigte Musikalität mit dem schwungvollen "Concertino" des russischen Komponisten Anatolij Komarowski.

Funk und Filmmusik

Mit verschiedenen Vokalstücken ging der erste Teil des Abends weiter, wobei Isabell Lutter und Anna-Lena Malich mit ihrem Duo "I have a Dream", der Männerchor mit einer unorthodoxen Adaption des Shantys "Drunken Sailor" und Abiturient Benedikt Krieg als voluminöser Bass mit dem passenden Lied "Tiefgang" herausragten. Den vorläufigen Schlusspunkt setzte ein vielstimmiges "We are the Champions" des Chors der Mittel- und Oberstufe.

Nach der Pause setzte das Schulorchester weitere Glanzlichter mit "Let's get loud" und "Forrest Gump Suite". Dirigenten waren bei der funkigen Bossa-Nummer die Schülerin Isabell Lutter, bei dem Filmmusik-Klassiker Christine Hirsch. Das Bläser-Ensemble setzte rhythmisch noch einen drauf mit "Proud Mary" von Creedence Clearwater Revival.

Weiter ging es mit Auftritten der Chöre der 7./8., der 9., der 10. und der 11. Jahrgangsstufen, die die Zuschauer mit Pop-Klassikern wie "Let it be", "The Logical Song" und "New York, New York" sowohl akustisch als auch optisch erfreuten. Es schloss sich das P-Seminar Musik mit einem selbst arrangierten Medley aus nicht weniger als 15 Popsongs an, danach zeigte die Schulband "Frantic Conception" ihr Können. Die Band hat in den drei Jahren seit ihrer Gründung, in denen sie vom Schülervater Peter Hajek gecoacht wird, stetig an Repertoire, Sicherheit und musikalischer Vielfalt gewonnen.

Furioses Finale

"Frantic Conception" und alle Chöre vereinigten sich zum Sommernachts-Finale aus "It's Raining Men" und dem Queen-Hit "Save Me", bei dem besonders Band-Frontmann Lukas Jakob (Q11) als Gitarrist im Stil von Brian May glänzte.

Zum Schluss erlebte die Schulfamilie noch eine emotionale Verabschiedung der scheidenden Musiklehrerin und stellvertretenden Schulleiterin Sigrid Bloch. Sie wechselt als Leiterin des Kepler-Gymnasiums nach Weiden.
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