Hochwasserschutz in Michelfeld

Es tut sich was in Sachen Hochwasserschutzeinrichtungen in Michelfeld. Nach vielen Überschwemmungen in der Vergangenheit wird nun der Flembach und seine anliegenden Areale geprüft und ein Hochwasserschutzkonzept erstellt.

Träger ist der Freistaat Bayern, die Stadt Auerbach wird mit 50 Prozent an den Kosten beteiligt. Diese können aber über sogenannte unbare Leistungen erbracht und durch Unterhalt und Instandhaltung abgegolten werden.

Im Fokus steht dabei vor allem die Prüllswiese, auf der Feste und die Kirchweih abgehalten werden. Schon mehrfach waren die Anwohner entlang des großen Grünareals vom Hochwasser geplagt, wenn auch in den letzten Jahren eher selten. Dennoch wird das Konzept nun erstellt, entlang des Flembaches und eines zweiten Armes des Gewässers wird eine Erholungszone für die Michelfelder entstehen.

Der Stadtrat verabschiedete am Mittwochabend einstimmig die "längst überfälligen Planungen", wie es CSU-Fraktionschef Herbert Appl ausdrückte. Bürgermeister Joachim Neuß ergänzte, dass die Verantwortung in diesem Fall beim Freistaat liege.

Johann Kaiser (CUU) erklärte, dass die Michelfelder Mitbürger kontrovers diskutieren würden. "Einige sagen, es brauche kein Hochwasserschutzkonzept, da schon lange kein Hochwasser mehr war, andere sagen, für Michelfeld sei dies längst notwendig." Er dankte den Grundstückseigentümern entlang der Prüllswiese für ihre Kooperation. (swt)
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