Ihr Arbeitsplatz ist München. Da gibt es jede Menge Kunst zu bewundern. Geht es
München hat Lust auf Luft

Oberbürgermeister Michael Cerny (Vierter von links) empfing mit Museumsleiter Wilhelm Koch (Dritter von links) die Mitglieder des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst im Luftmuseum. Die Einladung hatte Landtagsabgeordneter Harald Schwartz (Dritter von rechts) ausgesprochen. Bild: hfz
aber um das Luft- und das Stadtmuseum, kommen die Mitglieder des Kultur-Arbeitskreises der CSU-Landtagsfraktion auch gerne mal nach Amberg.

Amberg. Kunst und Kultur besitzen einen hohen Stellenwert in der Region Amberg-Sulzbach. Diese Botschaft richtete Landtagsabgeordneten Harald Schwartz laut einer Presse-Info an seine Parteikollegen, die dem Kultur-Arbeitskreises der CSU-Landtagsfraktion angehören. "Neben der Wirtschaftskraft ist Bayern vor allem wegen unserer Kultur und Kunsthistorie vorbildlich. Daher ist es der CSU ein besonderes Anliegen, diese weiter zu fördern und zu erhalten", ließ Schwartz mitteilen.

Bald sind es zehn Jahre

Zunächst führte er seine Gäste ins Luftmuseum. Auf drei Stockwerken und 650 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentierte Leiter Wilhelm Koch in der "Engelsburg" zahlreiche Ausstellungsstücke rund um das Thema Luft. "Wir haben das Museum Anfang des Jahres 2006 gegründet. Dabei finanzieren wir uns durch Vereinsbeiträge, Eintrittsgelder und Spenden", ließ Koch wissen. Bei einer Führung präsentierte er den Landtagsabgeordneten um Arbeitskreisvorsitzenden Oliver Jörg zahlreiche Ausstellungsstücke. "Wir haben bei uns technische Geräte wie einen luftgefederten Fahrzeugsitz der Firma Grammer oder Windenergieelemente der Firma Siemens. Hinzu kommen Leihgaben und Arbeiten von Künstlern und Designern", veranschaulichte Koch weiter.

Auch Oberbürgermeister Michael Cerny unterstrich die Bedeutung des Luftmuseums. "Die zahlreichen Ausstellungen von hoch angesehenen Künstlern aus aller Welt unterstreichen die Qualität des Museums. Darüber hinaus ist Amberg über die Stadtgrenzen hinaus als Luftkunstort bekannt und mit der Luftnacht auch für Touristen ein Anziehungspunkt."

Theater relativ günstig

An den Besuch des Luftmuseums schloss sich eine Führung durch das Stadttheater an. Kulturreferent Wolfgang Dersch wies dabei auf die Geschichte des Hauses hin, das im 19. Jahrhundert aus einer ehemaligen Klosterkirche binnen sechs Monaten zum Stadttheater umgewandelt wurde. "Wir fühlen uns einer Kombination aus hoher Qualität und akzeptablen Preisen verpflichtet. Unsere gute Auslastung zeigt, dass wir diesem Anspruch gerecht werden", unterstrich Dersch. Im Vergleich zu Großstädten wie München habe Amberg relativ niedrige Preise: "Die teuerste Karte kostet bei uns 29,50 Euro, die günstigste drei Euro." In München zahle man bisweilen knapp 200 Euro.

Abschließend diskutierten Koch, Cerny und Dersch mit den Ausschussmitgliedern künftige Herausforderungen. So wurden unter anderem die Themen Denkmalschutz bei der Sanierung und Kosten für den barrierefreien Ausbau angesprochen.
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