"Im Himmel so viel Herrliches"

Drei Tage im Koma, weitere zehn im künstlichen Schlaf und Nahtoderfahrungen: Die Geschichte von Carmen Seibt-Ebermann sorgte dafür, dass im Saal des Drahthammer Schlößls kein Platz mehr frei blieb. Auf Einladung der "Christen im Beruf" sprach Seibt-Ebermann über ihren Aufenthalt in der Dresdner Uni-Klinik. Während der sechsstündigen Operation war sie an einer Herz-Lungen-Maschine angeschlossen: "Ich fühlte mich dabei in den Himmel versetzt und zugleich als glücklichster Mensch auf Erden, weil ich dort so viel Herrliches zu sehen bekam."

Zugleich habe sie immer wieder ihrer eigenen Operation zusehen können, ohne genau zu wissen, was die Ärzte an ihrem Kopf mit den vielen Schrauben und den Stangen taten. Bei einem Ausritt zu Ostern 2000 wurde Seibt-Ebermann durch einen Hufschlag ihres Pferdes voll im Gesicht getroffen und landete mit dem Hinterkopf auf einem Felsen. Wegen ihrer schweren Verletzungen kam die Frau mit dem Hubschrauber in die Dresdener Uniklinik. Die Ärzte gaben ihrem Mann und der Tochter während des Wachkomas nur wenig Hoffnung auf Überleben; wenn, dann im Rollstuhl und mit einer bleibenden geistigen Behinderung. Doch es kam anders, als wach war.

Spannend waren die Erzählungen der Sprecherin über ihre "himmlischen Erlebnisse", wie sie von Jesus geführt worden sei, ohne sein Antlitz zu sehen. Sie habe blühende Wiesen erblickt, Straßen wie Gold und habe herrlichste Musik gehört. Jesus habe ihr auch persönliche zukünftige Ereignisse gezeigt, die laut Seibt-Ebermann später auch eintraten.
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