Im Schatten des Doms

Für einen spannenden Abend in der Galerie Bilderbücher sorgte Krimiautor Rolf Peter Sloet (links). Bild: mbs

"Wenn Sie die Geschichte vor dem Einschlafen lesen, vergewissern Sie sich vorher, ob auch alle Türen und Fenster gut verschlossen sind", lautet der Ratschlag am Ende einer Inhaltsangabe zum Krimi "Im Schatten des Doms". Bei der Autorenlesung in der Galerie Bilderbücher fühlte man sich inmitten der zahlreichen Gäste zumindest schon mal in Sicherheit.

(mbs) Buchhändlerin Rosi Mayr hatte zu einer Autorenlesung geladen. Autor Rolf Peter Sloet las aus seinem aktuellen Buch "Im Schatten des Doms - Morde und andere Verbrechen".

Doch zunächst stellte Rosi Mayr den Schriftsteller vor. Geboren wurde Sloet in Dinslaken/Niederrhein. 1972 kam er nach Bayern, um Lehramt an der Uni Regensburg zu studieren. 33 Jahre arbeitete er an der Mittelschule Wörth als Lehrer. 2013 ging Sloet in den Ruhestand. Der Autor ist verheiratet und hat eine Tochter. Sein Lebensmittelpunkt ist nach wie vor Wörth an der Donau. Zudem reist er gerne um die Welt und taucht in den Meeren. Sein großes Hobby ist es, Geschichten, vorrangig Krimis, zu schreiben. Eine Besonderheit ist, dass die Storys stets einen Funken Wahrheit enthalten. Rund um diesen Kern entsteht eine spannende Kriminalgeschichte. Im aktuellen Roman möchte der Autor Lust auf Regensburg machen. Einheimische erleben beim Lesen den Aha-Effekt. Sie kennen die Schauplätze und mitunter Tatorte recht gut. Aus dem Buch las Sloet zwei Geschichten, die sich so auch in Wirklichkeit ereignet haben könnten. So trifft ein ehemaliger KZ-Häftling seinen Peiniger wieder. Es kommt zu dramatischen Szenen.

Die Geschichte "Wenn sich Gangster bestehlen" war dann mehr im Bereich des Komischen angesiedelt. Ein netter Dieb, eben erst aus dem Gefängnis entlassen, macht sich auf, seinem Alltag nachzugehen. Nur möchte er sich diesmal nicht wieder beim Stehlen erwischen lassen. So spioniert er zunächst das passende Objekt aus. Es scheint alles gut zu gehen, doch bei der Vorbereitung hatte der Dieb vergessen, dass er durch ein Handy, das er aus einem Auto mitnahm, auch geortet werden kann. Ob nun der Meisterdieb, der unwissentlich einen Drogenhändler bestohlen hatte, seinem Kontrahenten gewachsen ist, muss sich am Ende zeigen. Mehr über den Autor und seine Werke gibt es unter www.rolf-sloet.de.
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