Im Spitzenspiel gegen Tabellenführer Aschaffenburg
Weidener Hilfe für FC Amberg?

Die Fußball-Bayernliga Nord biegt auf die Zielgerade ein. Drei Spieltage und vier Nachholbegegnungen stehen noch an. Nach zwei Unentschieden in Folge scheint das Thema Direktaufstieg für den FC Amberg erledigt zu sein. Spitzenreiter Viktoria Aschaffenburg hat drei Punkte mehr - und auch noch eine Partie mehr. Doch ausgerechnet die beiden Nachbarn SpVgg SV Weiden und DJK Ammerthal (Aschaffenburgs Gegner am letzten Spieltag) könnten die Mannschaft von FC-Trainer Timo Rost wieder ins Geschäft bringen.

Im Spitzenspiel der 32. Runde erwartet der Tabellendritte SpVgg SV Weiden die Aschaffenburger. Verliert der Spitzenreiter, könnte Amberg nach Punkten gleichziehen. Andererseits würde die Rost-Elf, einen Sieg im Heimspiel gegen den TSV Neudrossenfeld vorausgesetzt, bei einer Weidener Niederlage (oder einem Unentschieden) von der SpVgg SV nicht mehr eingeholt werden können. In der Vorrunde knöpfte die Truppe von Weidens Trainer Christian Stadler den Aschaffenburgern bei der Nullnummer immerhin einen Zähler ab. Kurz vor Saisonende hält der Regionalliga-Absteiger in Sachen Meisterschaft aber alle Trümpfe in der Hand.

Rechnung offen

"Es war ein Punktgewinn im Hinblick auf den zweiten Platz", kommentierte Ambergs Trainer Timo Rost das 2:2-Unentschieden im Nachholspiel am Mittwochabend. Platz eins scheint tatsächlich nicht mehr erreichbar zu - Aschaffenburg müsste zwei seiner letzten vier Spiele verlieren. Nun gilt es, wenigstens den Relegationsplatz in trockene Tücher zu bringen. Der Tabellenvorletzte TSV Neudrossenfeld wird kaum in der Lage sein, Probleme zu bereiten. Nebenbei gilt es für die Hausherren, sich für die klare 1:4-Vorrundenniederlage zu revanchieren.

Eine knifflige Aufgabe hat der SSV Jahn Regensburg II zu lösen. Der Tabellenfünfte tritt beim SV Erlenbach an, der auf eigenem Platz erst einmal besiegt wurde.

Probelauf für Relegation

Nach sechs sieglosen Runden beendete die DJK Ammerthal ihre Durststrecke mit einem 3:1-Heimsieg über den ebenfalls in die Relegation gehenden FSV Erlangen-Bruck. Die ausstehenden drei Spiele, dazu die Nachholpartie am Mittwoch, 13. Mai, gegen Aubstadt, kann die Mannschaft um Trainer Robert Ziegler gleich als Vorbereitung auf die Relegation nutzen. Den Auftakt dazu macht sie beim heimstarken Tabellenvierten SpVgg Jahn Forchheim. Gegen die Oberfranken gab es in der Hinrunde eine knappe 0:1-Niederlage gab.
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