Im statt übers Kino lachen
Angemerkt

Von wegen "Fast & Furious": Auch wenn die erste Sonderveranstaltung im neuen Kino diese Filmreihe bringt, die Eröffnung des Hauses am Kreisverkehr läuft nicht gerade "schnell und furios". Okay, furios oder toll kann man die Tatsache nennen, dass Amberg so ein modernes Multiplex-Kino bekommt, das sich viele schon lange gewünscht haben. Auch dass der Bau nun länger dauert als erwartet, ist kein Beinbruch. Aber die mehrmalige Ankündigung und Verschiebung des Eröffnungstermins ist halt keine oscarreife Leistung.

Dabei wäre doch nichts dabei gewesen, schon im vergangenen Jahr zu sagen, dass es mit dem Start mindestens heuer und eher März als Februar wird. Weil man eben etwas Gescheites baut, das seine Zeit braucht und auch die ganze geforderte Sicherheitstechnik sehr ernstnimmt. Dass es bis Weihnachten nie und nimmer klappen kann, war selbst für Laien von außen betrachtet spätestens im November abzusehen. Insofern ist nicht ganz verständlich, warum die Betreiber mit ihren Terminverlautbarungen so taktiert haben. Damit erzeugten sie nur Verwunderung, weitere Fragen und bei manchem gar eine gewisse Enttäuschung.

Bleibt für sie nur zu hoffen, dass die möglichst schnell abebbt. Damit einer furiosen Eröffnung mit Hunderten Besuchern oder mehr - wann auch immer - nichts entgegensteht. So lange wie sich die Kinofans in Amberg und Umgebung schon auf ein "Multiplex" freuen, sind sie auch bereit, ein paar Wochen länger darauf zu warten. Was sie allerdings nicht brauchen, ist ein eher überspannter als spannender Thriller zum Eröffnungstermin und schon gar keine Komödie darum. Lachen wollen wir lieber im Kino als übers neue Kino.



Im Blickpunkt "Wir wollen keinen Streit"

Amberg. (roa) Auch wenn es im Vorfeld Hickhack gegeben habe, "wir wollen jetzt keinen Streit mehr", sagte Günther Kastner, Enkelsohn von Oma Ella, zur Absage der Diözese. Wie viele Leute kommen werden, weiß Kastner nicht. Sicher sei, dass in Berlin ein Bus gechartert wurde, dass bereits Altstadt-Hotel sowie Hotel Fronfeste nahezu komplett für Gäste gebucht worden seien und dass viele internationale und interkulturelle Lieder gesungen werden - sowohl bei der Beerdigung am Freitag um 15 Uhr auf dem Katharinenfriedhof, als auch am Samstag ab 11 Uhr bei der Trauerfeier in St. Georg.
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