Im Wald gibt's mehr als Bäume

Alle hatten ihren Spaß und Lernerfolg zugleich: Das P-Seminar tüftelte eine Geocaching-Route im Stadtgebiet aus, und die 6a des GMG stöberte erfolgreich hinterher. Bild: Sarah Braun

Schon gehört? Was ist eigentlich Geocaching? Antwort: So etwas wie eine moderne Form der Schnitzeljagd.

So weit das nicht schon bekannt war, wollte es eine 19-köpfige Gruppe der 12. Jahrgangsstufe des Gregor-Mendel-Gymnasiums (GMG) nicht bei einem bloßen Aha-Erlebnis belassen und machte ein P-Seminar daraus. Nötig dazu sind mindestens ein GPS-Gerät (Global Positioning System), ein Internetzugang sowie Kombinationsgabe und Fantasie.

So ausgestattet kann man sich dann alleine oder im Team auf die Suche machen. Koordinaten und verzwickte Rätsel geben das aufzustöbernde Ziel vor. Das P-Seminar wollte sich jedoch nicht nur auf die Suche machen, sondern auch entsprechende Fährten legen. Ein erster Testlauf wurde mit den Schülern der 6a in Angriff genommen. Sie waren prompt begeistert von dieser neuen Art einer Schnitzeljagd. Das Knifflige dabei ist jedoch, dass erst ein Rätsel gelöst werden muss, um überhaupt an die richtigen Koordinaten der jeweiligen Verstecke zu gelangen. Voller Vorfreude machte sich die Truppe der 6a mit Hilfe einiger Teilnehmer des P-Seminars und ausgestattet mit GPS-Geräten an einem Donnerstagmorgen für zwei Stunden auf den Weg. Die jungen Abenteurer schlugen sich wacker.

Wacker geschlagen

Kaum hatten sie die nötigen Rätsel gelöst und damit die Koordinaten für eine korrekte Navigation, da machten sie sich auf den Weg zur Suche nach den Schätzen, verborgen an reizvollen Orten in Amberg. Das Fazit des Trips fiel bei alle Beteiligten durchweg positiv aus und die meisten sind entschlossen, auch in Zukunft mit Freunden die ein oder andere Geocaching-Route aufzuspüren.

Für Interessenten, egal ob jung oder alt, sind weitere Informationen für diese Geocaching-Route in Amberg über die Homepage www.geocaching.com oder beim Jugendzentrum Klärwerk in der Bruno-Hofer-Straße erhältlich. Dort war das P-Seminar nämlich schon zuvor fündig geworden. Susanne Scheurer vom Jugendzentrum outete sich als eine erfahrene Geochacherin und stand bei Projektbeginn der Q12-Gruppe des GMG mit Rat und Tat zur Seite.
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