In Bestform gegen Aufsteiger

Im Hinspiel in Staffelstein kassierten die Kegler von FEB Amberg eine deftige 0:8-Schlappe. Doch im Rückspiel sind die Mannen um Jürgen Zeitler keineswegs chancenlos.

In der Kegler-Bundesliga kommt FEB Amberg am Samstag, 17. Januar (ab 12 Uhr), in den Genuss eines weiteren Heimspiels. Der Tabellendritte empfängt den Verfolger SKC Staffelstein. Die Oberfranken spielen bislang die erwartet starke Rolle in der obersten Liga.

Schlechtestes Spiel

Gespickt mit tschechischen Nationalspielern und vor der Saison effektiv verstärkt durch Norbert Strohmenger und Christian Rennert hat sich der Aufsteiger in der Spitzengruppe sofort etabliert. In der Vorrunde bekamen die Amberger dies auch schmerzhaft zu spüren. In ihrem schlechtesten Saisonspiel gab es für FEB in Oberfranken beim 0:8 überhaupt nichts zu holen.

Entsprechend groß ist folglich auch der Respekt, den man dem SKC entgegenbringt. Eine Favoritenrolle kann man in dieser Partie indes nicht ausmachen. So aussichtslos wie es das Hinspielergebnis glauben macht, ist das Unterfangen für FEB nicht. Auf auswärtigen Bahnen zeigt das Sextett um den ehemaligen Amberger Jiri Vicha durchaus bisweilen Schwächen. Umgekehrt spielen die Amberger eine überragende Runde und wussten bislang ihrerseits auf der Heimbahn stets zu überzeugen. Mit einer Leistung wie am vergangenen Wochenende hätte man sicherlich alle Trümpfe in der Hand.

Dies ist auch das erklärte Ziel der Sattich-Truppe. Mit einer ausgeglichen starken Mannschaftsleistung soll den Gästen keine Angriffsfläche geboten werden. Dann könnte die Überraschungsserie nochmals halten und der dritte Tabellenrang weiter gefestigt werden.

Weiterhin sind alle Spieler fit und in guter Verfassung. Den Wunschzustand, möglichst viele Spieler wenigstens annähernd konstant auf Spitzenniveau zu besitzen, scheint Trainer Gerhard Sattich derzeit erreicht zu haben.

Tief überwunden

Jürgen Zeitler, Bernd Klein, Andreas Schwaiger und auch Daniel Beier spielen ohnehin eine Saison ohne große Schwächen. Matthias Hüttner wusste zuletzt mit Spitzenzahlen zu gefallen und auch Rainer Sattich hat sein Tief offenbar überwunden. Hinzu kommt mit Wolfgang Häckl ein Routinier, der seine Verletzung überwunden hat und dem Rest des Kaders nicht nachsteht.
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