In der A-Klasse Nord heißt es: Bester Angriff gegen schwächste Abwehr
Treffen der 77er

Mit Ausnahme einer Nachholpartie (FC Großalbershof gegen die DJK Gebenbach II) liegt die A-Klasse Nord voll im Plan und für die meisten Mannschaften könnte daher nach dem Sonntag, 16. November, die Winterpause beginnen. Der TuS Schnaittenbach und der FC Neukirchen stehen weiter auf den ersten beiden Plätzen und spüren den Atem des Verfolgers FSV Gärbershof, der sich auch keine Blöße mehr gegeben hat.

Dagegen haben der SV Michaelpoppenricht und der TSV Kümmersbruck doch schon einiges an Boden verloren. Die DJK Gebenbach II und der stark aufholende TSV Theuern stellen das schmale Mittelfeld der Liga, danach minimiert sich der Abstand zu den ungeliebten Plätzen 13 und 14.

Erster gegen Vierter

Der Tabellenführer aus Schnaittenbach empfängt den SV Michaelpoppenricht, der sich aus den Niederungen der B-Klasse wieder zu einem etablierten A-Klassen-Team gemausert hat. "Dieses Spiel wird für uns auch ein hartes Stück Arbeit", schätzt Kushtrim Mehmeti, der Schnaittenbacher Trainer. Beim Tabellenführer läuft es gut, "denn die Zusammenarbeit ist hervorragend und jeder Spieler ist bereit, für den sportlichen Erfolg alles aus sich herauszuholen". Ein paar angeschlagene Spieler trüben die Stimmung nur ein wenig, aber Mehmeti selbst und auch Matthias Dausch werden gegen den Tabellenvierten nicht mit auflaufen können. "Wir wollen trotz des guten Gegners mit einem Heimsieg in die Winterpause. Die Jungs sind auch ganz heiß auf dieses Match", sagt der Übungsleiter.

Auf Platz zwei hat der FC Neukirchen nur zwei Zähler Rückstand - mehr sollen es aber nicht werden. Dafür ist ein Erfolg bei der DJK Seugast notwendig. Die braucht noch einige Punkte, um diese Saison gefahrlos zu überstehen. Aber wenn die Abwehr mit den meisten Gegentreffern (77) den besten Angriff (ebenfalls 77 Tore) erwartet, scheinen die Rollen doch schon verteilt zu sein. Im Hinspiel blieb der FSV Gärbershof bei der SG Ehenfeld/Hirschau II nur zweiter Sieger. Die Greger-Mannen möchten diese Scharte auswetzen. Dazu braucht es natürlich auch drei Punkte, um dem Führungsduo auf den Fersen zu bleiben. Dennoch gilt der FSV Gärbershof als Favorit, wie auch der TSV Kümmersbruck aus seinem Heimspiel gegen den SV Sorghof II Kapital schlagen muss, wenn nicht seine Pläne schon frühzeitig in der Schublade verschwinden sollen. Sollten die "kleinen Indianer" eine Überraschung schaffen, könnten sie gänzlich sorgenfrei überwintern.

Eine Partie auf Augenhöhe dürfen die Fans beim Spiel der punktgleichen TSV Theuern gegen die DJK Gebenbach II erwarten. Dagegen stehen die beiden Begegnungen FC Kaltenbrunn gegen den FV Vilseck II und FC Großalbershof gegen die SG Neudorf/Luhe II ganz im Zeichen des Kampfes um den Klassenerhalt, denn jeder Zähler zählt. Am Forsthof darf man sich durchaus Hoffnungen machen, durch einen Erfolg über den Tabellenvorletzten die Sorgen um den Ligaerhalt verscheuchen zu können - eine Heimniederlage wäre allerdings ganz schön kontraproduktiv.

Zwei Abstiege reichen

Nach zwei Abstiegen in Folge möchte sich der FC Kaltenbrunn in dieser Saison unbedingt die Klasse erhalten. Aber das "Projekt Ligaerhalt" hat sich auch der vier Punkte besser stehende FV Vilseck II auf seine Fahnen geschrieben.
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