Info-Veranstaltung des Solar Energie Fördervereins am 12. März
Das persönliche Sonnenkraftwerk

"Solarstrom vom Hausdach!": Ein hochaktuelles Thema, mit dem sich der Solar Energie Förderverein (SFV) am Donnerstag, 12. März, um 19. 30 Uhr im Saal der Stadtwerke Amberg, Gasfabrikstraße 16, in einem Vortrag beschäftigt.

Strom für den Eigenbedarf selbst zu erzeugen, ist auf nahezu jedem Hausdach möglich. Dazu bietet der Solar Energie Förderverein (SFV) eine firmenneutrale Informationsveranstaltung an, für welche die Stadtwerke Amberg freundlicherweise ihren Vortragsraum kostenlos zur Verfügung stellen.

Der SFV hat sich die Umstellung der Energieversorgung auf 100 Prozent erneuerbarer Energien zum Ziel gesetzt - möglichst dezentral und regional in Amberg und im Landkreis. Als gemeinnütziger Verein arbeitet er ehrenamtlich, überparteilich und finanziell unabhängig.

So geht's richtig

Dipl. Ing. (Univ.) Björn Hemmann aus Nürnberg zeigt als unabhängiger Experte beim Vortragsabend auf, wie man zum erfolgreichen Produzent von Solarstrom werden kann. Er erklärt die Voraussetzungen für eine Solaranlage und deren Technik.

Ein wichtiges Thema ist dabei der zu erwartende Strom-Ertrag und die Höhe der Vergütung nach dem erneuerbaren Energien Gesetz (EEG). Daneben gibt es grundsätzliche Tipps zur richtigen Einschätzung von Angeboten und zu verschiedenen Modultypen.

Besonders interessant dürfte die Möglichkeit der Nutzung des Sonnenstroms für den Eigenverbrauch sein. Hier geht es aktuell auch um das Thema der Speicherung von Solarstrom.

"Mit der Anschaffung einer eigenen Solarstromanlage leistet man einen konkreten Beitrag zur Energiewende, denn das Hausdach wird zum Energiedach, mit dem Strom erzeugt wird, der die Umwelt nicht belastet, ungefährlich ist und keine Entsorgungsprobleme bereitet", macht der Vorsitzende des SFV, Hans-Jürgen Frey, bewusst.

Bürger besitzen die Dachflächen

Seiner Meinung nach ist eine Solaranlage ein Schritt in Richtung dezentraler Stromversorgung. Die großen Energiekonzerne hätten laut Frey nicht die nötigen Dachflächen für die Photovoltaik, denn die befänden sich in der Hand der Bürger! "An ihnen liegt es deshalb, wie schnell der Umstieg auf eine Stromversorgung aus erneuerbaren Energien gelingt!", betont Hans-Jürgen Frey.

Der Unkostenbeitrag für das Referentenhonorar beträgt am Infoabend fünf Euro. Zusätzliches Informationsmaterial ist kostenlos erhältlich.
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