Inklusive Kinderkrippe für den bayerischen Miteinander-Preis nominiert
"Mittendrin" in der Endrunde

"Zukunft Inklusion in Bayern": So lautet das Motto des bayerischen Miteinander-Preises, der heuer zum ersten Mal vergeben wird. Das Sozialministerium und der Radiosender Antenne Bayern wollen damit Projekte aus allen Bereichen würdigen, die mit vorbildlichem Engagement die Inklusion leben. In der Endrunde mit 28 Bewerber aus dem Freistaat ist auch die inklusive Kinderkrippe "Mittendrin" aus Amberg.

"Wir wollen Barrieren in den Köpfen abbauen und ein positives Signal setzen", sagte Sozialministerin Emilia Müller, als sie mit Schirmherrin Anna Schaffelhuber im Juni den Startschuss für die Kampagne "Zukunft Inklusion in Bayern" und den Miteinander-Preis gegeben hatte. Über 270 Bewerbungen aus dem Freistaat waren eingegangen. Aus allen Einsendungen wählte eine achtköpfige Jury 28 Projekte aus. Diese sind für die Endrunde nominiert. Müller zeigte sich erfreut über die Bandbreite der Projekte.

Ins Finale hat es auch "Mittendrin" geschafft. In der inklusiven Kinderkrippe werden Kinder ab sechs Monaten mit und ohne Behinderung betreut. Im Fokus stehen individuelle Bedürfnisse der Buben und Mädchen - mit oder ohne Beeinträchtigung; durch das Zusammensein wird Berührungsängsten und Barrieren frühzeitig entgegengewirkt.
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