Innenverteidiger Julian Ceesay verlängert Vertrag beim FC Amberg bis 2018
"Der erste wichtige Baustein"

Für Julian Ceesay stellt die Regionalliga Bayern eine "ungemein reizvolle Aufgabe" dar. Bild: ref

Der Fußball-Bayernligist FC Amberg hat die erste personelle Weiche für die Zukunft gestellt. Wie Vorstandsvorsitzender Helmut Schweiger und Sportlicher Leiter Bernd Scheibel am Dienstag mitteilten, verlängert Eigengewächs Julian Ceesay seinen Vertrag bis Ende der Saison 2017/18.

"Das ist der erste wichtige Baustein für den FC Amberg der nächsten Jahre. Wir freuen uns, dass er zugesagt hat. Er ist eine Identifikationsfigur aus dem eigenen Verein, die den Durchbruch geschafft hat", sagen Schweiger und Scheibel unisono.

Der 25-Jährige hat sich unter Trainer Timo Rost zum Stammspieler entwickelt und bietet auf der Position des Innenverteidigers Woche für Woche starke Leistungen. Daher stand es außer Frage, dass der FC Amberg Ceesay unbedingt halten wollte. Nun verlängerte er seinen Vertrag um drei weitere Spielzeiten bis zum 30. Juni 2018. Ceesay durchlief alle Jugendmannschaften des FC Amberg und wechselte 2009 zum Bezirksligisten FV Vilseck. Von dort kehrte er nach der Saison 2011/12 nach drei Jahren zu seinem Heimatverein zurück und kam in den vergangenen drei Spielzeiten zu derzeit 66 Bayernliga-Einsätzen, in denen er bislang fünf Tore markierte.

"Julian ist talentiert, körperlich präsent, technisch versiert sowie zweikampf- und kopfballstark. Er hat noch großes Potenzial und seine Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Deshalb möchten wir ihn fördern und weiterentwickeln", so Schweiger, der ihm eine "absolute Vorbildfunktion" bescheinigt: "Alle Jugendlichen können sich ein Beispiel an ihm nehmen. Jeder, der den Ehrgeiz hat, bekommt die Chance, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Julian hat den Sprung geschafft."

Beim Fußball-Stammtisch nach dem 3:0-Sieg gegen die SpVgg Bayern Hof am Samstag präsentierte sich Ceesay wortgewandt und gab einen kleinen Einblick, warum er sich beim FC Amberg wohlfühlt: "Im Gegensatz zu den anderen Mannschaften verspüren wir derzeit keinen Druck."
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