Interkulturelle Woche mit Film- und Gesprächsabend
Aus Migranten-Sicht

Deutschland aus Migrantenperspektive - Sozialbetrug nicht von, sondern an Armutszuwanderern: Zwei ungewohnte Perspektiven, genau richtig zur interkulturellen Woche, einem deutschlandweiten Projekt, das darauf abzielt, das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Nationen, Kulturen und Religionen zu fördern.

Dazu gibt es am Donnerstag, 25. September, im Park-Kino einen Film- und Gesprächsabend, den das evangelische Bildungswerk, die katholische Erwachsenenbildung und das Kino veranstalten. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen, um die Kosten des Abends zu decken. "Wie geht Deutschland?": Junge Migranten in Aachen haben einen Film darüber gedreht, wie sie ihr neues Gastland erleben. Der Streifen ist eine gute Gelegenheit, die Republik einmal mit den Augen von Zuwanderern wahrzunehmen. Ein weiterer Film trägt den Titel "Deutschlands neue Slums - das Geschäft mit den Armutseinwanderern". Isabel Schayani und Esat Mogul zeigen, wie Zuwanderer aus Bulgarien in einer Dortmunder Fleischfabrik unter unsäglichen Bedingungen ausgebeutet werden. Auch Immobilienmakler bereichern sich in perfider Weise an diesen schutzlosen Menschen. Mit diesen beiden Filmen wollen die Veranstalter zum Nachdenken anregen. Die Besucher haben die Gelegenheit, sich anschließend über das Gesehene und Gehörte auszutauschen.
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