Interkulturelles Lernen

Die Schüler der Übergangsklasse waren erfolgreich. Sie haben ihren Hauptschulabschluss in der Tasche und größtenteils eine Lehrstelle bekommen. Bild: hfz

Die zwei Jahre an der Berufsschule sind jetzt zu Ende. In dieser Zeit lernten die Jugendlichen aus Äthiopien, Afghanistan, Gambia, Guinea, Indien, dem Iran, Tschetschenien und der Ukraine gemeinsam, um den Anforderungen in Deutschland gerecht zu werden. Und fast alle haben eine Lehrstelle bekommen.

Dieser Tage hatten die Flüchtlings-Klassen des Beruflichen Schulzentrums zusammen mit dem Stadtjugendring, dem Jugendzentrum und der Stadt Amberg zu einem interkulturellen Fest ins Alte Klärwerk eingeladen. Der passende feierliche Rahmen, um den Schülern ihre Zeugnisse zu überreichen und jedem persönlich zum Hauptschulabschluss zu gratulieren. Die Glückwünsche kamen von Klassenleiter Martin Grill, Bürgermeisterin Brigitte Netta und dem Leiter des Schulzentrums, Martin Wurdack.

Fast alle der jungen Leute zwischen 16 und 24 Jahren beginnen nun Ausbildungen, zum Beispiel als Kfz-Mechatroniker, Heizungsbauer oder Altenpfleger. Andere müssen allerdings noch auf die Arbeitserlaubnis warten.

Beim gemütlichen Beisammensein bot das Team aus Schülern, Lehrern und vielen Helfern eine große Bandbreite an Köstlichkeiten aus den verschiedenen Ländern an. So wurde zum Beispiel auf äthiopische Art Kaffee zubereitet.

Abgerundet wurde der Abend durch ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, Tanz und einer kleinen Modenschau. Anschließend zeigten die Veranstalter unter freiem Himmel die aberwitzige Kino-Komödie "Das Schwein von Gaza".

Gäste und Beteiligte waren sich einig: Diese Veranstaltung sollte so auch wieder im nächsten Jahr stattfinden.
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