International renommierter Professor Edgar Krapp spielt am Samstag in der Schulkirche
Wieder Virtuose an der Orgel

Prof. Edgar Krapp hat für seine künstlerischen und pädagogischen Verdienste unter anderem den Frankfurter Musikpreis, den Friedrich-Baur-Preis und den E.T.A.-Hoffmann-Preis der Stadt Bamberg erhalten. Am Samstag zieht er an der Orgel in der Schulkirche alle Register seines Könnens. Bild: hfz
Die Reihe "Amberger Orgelmusik" präsentiert am Samstag, 11. Juli, um 12 Uhr in der Schulkirche nicht nur Werke aus vier Jahrhunderten, sondern auch einen besonderen Gast, der sie spielt: Professor Edgar Krapp aus München ist einer der angesehensten Organisten der Gegenwart. Er will die Zuhörer mitnehmen auf eine Reise durch die Vergangenheit, wozu sich die historische Orgel der Schulkirche bestens eignet.

Neben Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge in C-Dur sowie dem Choralvorspiel "Kommst du nun, Jesu, vom Himmel herunter" stehen Werke von Franz Xaver Schnizer (1740-1785), Max Reger (1873-1916) und Jehan Alain (1911-1940) auf seinem Programm. Edgar Krapp erhielt seine Ausbildung an der Münchner Musikhochschule bei Franz Lehrndorfer, ergänzt durch Studien bei Marie-Claire Alain in Paris. 1971 wurde er beim Münchner ARD-Wettbewerb mit dem ersten Preis ausgezeichnet, was ihm in der Folge eine internationale Konzerttätigkeit eröffnete. Auf Reisen in Europa, Amerika und Japan festigte er seinen Ruf als hervorragender Orgelvirtuose, zitiert die Pressemitteilung Kulturkritiker.

Zahlreiche Schallplatten-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen dokumentieren ferner das breitgefächerte Repertoire des Professors. Seinen Schwerpunkt bilden die Orgelwerke Bachs, die er in Frankfurt, Nürnberg, beim Rheingau-Musik-Festival und in München (dort mit Rundfunk-Live-Übertragung) zyklisch aufgeführt hat.

Von 1974 bis 1993 leitete Krapp eine Orgelklasse an der Frankfurter Musikhochschule; von 1982 bis 1991 war er als Gastprofessor am Salzburger Mozarteum tätig. 1993 übernahm er eine Professur an der Münchner Musikhochschule, die er bis zu seiner Emeritierung 2012 innehatte. In Anerkennung seiner künstlerischen und pädagogischen Verdienste wurden ihm der Frankfurter Musikpreis, der Friedrich-Baur-Preis und der E.T.A.-Hoffmann-Preis der Stadt Bamberg verliehen. Der Eintritt zum Konzert ist frei, Spenden für die Orgel in der Basilika St. Martin sind willkommen.
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