Jägertag mit dem Versuch, Dreifaltigkeit zu erklären
Der Glaube ist manchmal wie ein Eis

Mit Jagdsignalen umrahmten die Jagdhornbläser der Kreisgruppe den Feldgottesdienst. Bild: gf
Seit die Kreisgruppe Amberg des Bayerischen Jagdverbandes das ehemalige Wachgebäude des Munitionslagers Atzlricht als Vereinsheim nutzen kann, wird dort der Jägertag gefeiert - Feldmesse inklusive.

Pfarrer Hans Peter Heindl war sich sicher: Gottesdienste im Freien oder wie hier bei den Jägern mitten im Wald, lassen Gottes Schöpfung besonders erahnen. Die Heilige Dreifaltigkeit verglich der Geistliche mit einem Fürst-Pückler-Eis, dessen Schokoladen-, Erdbeer- und Vanille-Kombination zu einem einzigartigen Geschmackserlebnis werde. Erst das Zusammenspiel der drei Komponenten mache die Sache richtig rund. Die Anhänger Jesu hätten zwei Möglichkeiten gehabt, entweder seine Worte seien wahr oder er sei ein Größenwahnsinniger. Jesus habe sich immer in Gleichnissen mit alltäglichen Vorgänge geäußert, um Gottes Handeln den Menschen näherzubringen. Das Bild mit dem Fürst-Pückler-Eis ist laut Heindl ein zeitgenössischer Versuch, den Glauben an die Dreifaltigkeit anschaulich zu machen. Es gebe noch das Drei-Hasen-Fenster im Paderborner Dom oder das dreiblättrige Kleeblatt, mit dem der heilige Patrick den Kelten die Dreifaltigkeit Gottes erklären wollte.

Umrahmt wurde der Feldgottesdienst von den Jagdhornbläsern unter Leitung von Hornmeister Hans Saller. Zum Jägertag gehören kühle Getränke, Kaffee und Kuchen und die unblutigen Besuche des Schießkinos.
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