Jauchzen und frohlocken mit Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium in Paulanergemeinde und ...
Mit Pauken und Trompeten

"Jauchzet, frohlocket!", so beginnt der Eingangschor, komponiert von Johann Sebastian Bach im Jahr 1734. Festliche und strahlende Trompeten und Pauken eröffnen das Werk. Flöten, Oboen, Fagott, Orgel, Streicher und schließlich der Chor kommen hinzu. Jauchzen und frohlocken können Chor (unter der Leitung von Oberstudienrätin Michaela Treese) und Orchester (Studienrätin Maria Anna Feldmeier-Zeidler) des Max-Reger-Gymnasiums im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn im Normalfall ist eine Aufführung des Weihnachtsoratoriums Teil I bis III für einen Schulchor und ein -orchester allein nicht machbar: Das Werk ist zu lang, sehr schwer, man braucht vier Gesangssolisten aus dem Profibereich, Trompeten- und Holzbläserparts gehören zu den Königsdisziplinen der jeweiligen Instrumentalisten. Doch in Kooperation mit Dekanatskantorin Kerstin Schatz und dem Konzertchor der Paulanergemeinde konnten Solisten und Instrumentalisten engagiert werden. Es wird zwei Aufführungen geben: als Schulkonzert des Max-Reger-Gymnasiums am Samstag, 5. Dezember, 19 Uhr, und als öffentliches Konzert am Sonntag, 6. Dezember, um 17 Uhr, jeweils in der Paulanerkirche.

Der Vorverkauf hierfür hat bereits begonnen. Karten zum Preis von 5 bis 15 Euro sind im Pfarramt Paulanerkirche und bei der Metzgerei Lindner erhältlich. Die Platzkarten für das Schulkonzert am 5. Dezember sind wie üblich über die Schüler bzw. das Sekretariat des Max-Reger-Gymnasiums zu erwerben. Eifrig proben und üben alle drei beteiligten Ensembles seit Wochen, der MRG-Schulchor und der Paulanerchor hatten schon gemeinsame Übungseinheiten. Schatz, sie wird am 6. Dezember dirigieren, arbeitete bereits mit dem MRG-Orchester, damit die Spieler sich an ihr Dirigat gewöhnen. Bei der intensiven Probenarbeit können Schüler und Erwachsene immer wieder neue Eindrücke, Einblicke und Erkenntnisse gewinnen: in die musikalische Struktur des Werkes, über die Wortausdeutung in der Barockmusik und vieles mehr. Und wer in den Proben bei der Kantorin genau hinhört, erfährt so manches über theologische Aspekte, wie zum Beispiel den Verkündigungsgedanken des Weihnachtsoratoriums.

Zu einem nachhaltigen Erlebnis wird es für die Schüler des Max-Reger-Gymnasiums sicher auch werden: Immerhin dürfen sie mit echten Profis musizieren.
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