Jetzt kehrt Diakon Josef Hausner als Musical-Regisseur in die Pfarrei zurück
Einst Praktikant in St. Georg

Hervorragend erweckten die Ministranten, der Jugendchor und die Ministrantenband der Pfarrei St. Martin aus Deggendorf unter der Regie von Kaplan Josef Hausner und Pastoralassistentin Petra Silberhorn Don Bosco zum Leben und begeisterten damit die Pfarrfamilie St. Georg. Bilder: ads (2)
Lokales
Amberg in der Oberpfalz
19.11.2015
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(ads) Zur außergewöhnlichen Geburtstagsfeier für Don Bosco wurde das Musical "Auguri", das Kaplan Josef Hausner und die Pastoralassistentin Petra Silberhorn der Pfarrei St. Martin in Deggendorf mit 40 Ministranten, der Miniband und dem Jugendchor über Monate intensiv einstudiert hatten. Bei einem Gastspiel im gut besetzten Saal der Pfarrei St. Georg sorgten sie auch in Amberg für ein begeistertes Publikum, das sich zum Schluss zu lang anhaltendem Applaus hinreißen ließ.

Dekan Markus Brunner freute sich, seinen ehemaligen Praktikanten und Diakon Josef Hausner als Kaplan und "Musicalregisseur" in der Pfarrei St. Georg begrüßen zu können. Er erinnerte, dass das Werk zum Gedenken an den 200. Geburtstag von Don Bosco unter der Regie von Kaplan Hausner und Pastoralassistentin Silberhorn einstudiert worden sei. Das als Musical interpretierte Leben von Giovanni Bosco, der als einer der begnadetsten Jugendseelsorger und Lehrer der Neuzeit in der katholischen Kirche gilt und zur Unterrichtung der Jugend die Kongregation der Salesianer gegründet hat, begeisterte auch die Georgianer. Die Hauptmerkmale Don Boscos waren Güte, Milde und Vertrauen. Die hoffnungsfrohen, begeisternden Mutmachlieder und die in Szenen eingefangenen Situationen aus dem Leben des Don Bosco berührten, zumal auch ein Hauch von Mystik geschickt mit Technik auf die Bühne gezaubert wurde.

Jugendliche nie entmutigt

"Don Bosco hat nie einen Jugendlichen entmutigt. Er zeigt uns auch heute noch, was wir tun können, damit das Leben junger Menschen gelingt", meinten die Initiatoren des Musicals, Kaplan Hausner und Pastoralassistentin Silberhorn, die den italienischen Heiligen aus dem 19. Jahrhundert in acht kurzen Szenen zum Leben erweckten. Dabei wurde in anschaulicher Weise gezeigt, welch großartiger Menschen, leidenschaftlicher Priester und genialer Pädagoge Don Bosco war.

Freude vermittelt

Der Heilige hat laut Musicalinitiatoren in einer Zeit sozialer und wirtschaftlicher Spannungen die Verlierer des Systems in den Blick genommen: Kinder und Jugendliche. "Entgegen dem damaligen Zeitgeist hat Don Bosco alles Mögliche unternommen, um verwahrlosten Menschen zu geben, was ihnen am meisten fehlte: Lebensfreude, Erziehung und einen Zugang zu Gott", erklärte Hausner. In den Szenen Jahrmarkt, Priesterwunsch, Sakristei, Gefängnisausflug, Irrenanstalt, Krankheit, Traum von den zwei Säulen, Vision von den zwei Säulen und Friseur wurde sein Leben erzählt.

Die Lieder, darunter "Die Sache Jesu braucht Begeisterte", "Wagt euch zu den Ufern", "Fröhlich sein, Gutes tun" oder "Shine, Jesus, Shine", trugen zum Gelingen des Musicals erheblich bei.
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