Jetzt tanzen wieder die Puppen

Defilee und Blumen von den Puppen für den Sieger: Das Buchfink-Theater aus Göttingen hat im vergangenen Jahr beim Amberger Kindertheaterfestival gewonnen. Es zeigt zum Auftakt der neuen Wettbewerbswoche noch einmal sein ausgezeichnetes Stück "Ferdinand im Müll - Abenteuer in den Schlamms". Bild: Huber

Bühne frei für das Amberger Kindertheaterfestival (KIT). Es öffnet morgen im Jugendzentrum zum elften Mal seinen Vorhang. Bis Freitag bieten täglich wechselnde Stücke mit jeweils drei Aufführungen wieder einen Riesenspaß für Klein und Groß.

Traditionell startet der Sieger des vergangenen Festivals die neue Reihe. Es ist das Buchfink-Theater, das am Sonntag zu Beginn der 14-Uhr-Vorstellung seinen Preis, den "KIT 2014", aus den Händen der Kinderjury vom Vorjahr entgegennehmen wird. Anschließend zeigt das Ensemble noch einmal sein ausgezeichnetes Puppenspiel "Ferdinand im Müll - Ein Abenteuer in den Schlamms" für Kinder ab fünf Jahren.

Wer miterleben möchte, wie die an sich unbeliebte Hauptfigur auf der Müllkippe neue Freundschaften schließt, sich gegen die Attacken seiner Mitschüler zur Wehr setzt und schließlich ein richtig cooler Typ wird, hat dazu um 14 und 16 Uhr noch Gelegenheit. Es gibt laut städtischem Kulturreferat, das das Festival wieder auf die Beine stellt, noch Karten für beide Vorstellungen.

Dodel und Schauspieler

Ausverkauft hingegen sind bereits der erste und fünfte Wettbewerbstag. Für "Die Olchis" und "Der Rabe Socke" sind alle Plätze vergeben. Tickets gibt es aber noch für Dienstag, 17. März: Das Moussong Theater mit Figuren zeigt in "Der Talentdieb", wie Jim zusammen mit seinem "Schutzdodel" und der vergnügten Talentköchin die Vorzüge seiner Freunde zurückholen will, die ein fantasieloser, neidischer Talentdieb gestohlen hat.

Witzig und turbulent entwickelt sich laut Stadt für Publikum ab fünf Jahren ein Abenteuer, das vor Augen führt, wie wichtig es ist, sich seiner eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu sein und fest an seine Fähigkeiten zu glauben.

Den alten Märchenstoff "Vom Fischer und seiner Frau" hat sich das Theater Schreiber & Post vorgenommen. Schauspielerisch, pantomimisch und in Gummistiefeln setzen Andrea Post und Tim Schreiber die Geschichte in Szene. Es geht um den armen Fischer, seine unersättliche Gattin Ilsebill, die nicht so will und den Butt, der zunächst gern die Wünsche der anspruchsvollen Frau erfüllt, irgendwann aber doch genug hat von ihren dreisten Forderungen. Wohin das Ganze führt, können Märchenfans ab fünf Jahren am Mittwoch, 18. März, sehen.

Auch für Märchenfans

Märchenhaft wird es auch am Donnerstag, 19. März. Mit dem Theater R.A.B. können Fans ab sechs Jahren in die geheimnisvolle Welt der versunkenen Stadt Ys eintauchen. Das Stück setzt dort an, wo die ursprüngliche bretonische Sage aufhört: bei der Aufhebung des Fluchs, der die maßlose, verkommene Stadt unter die Wellen verbannt hat. Die unbeholfene Wissenschaftlerin Dr. Morgana und Prinzessin Irun, die in der Unterwasser-Stadt lebt, setzen alles daran, das Geheimnis zu lüften.
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