Junge Bands lieben die Bühne

Irgendsone Punk-Bänd präsentierten beim Newcomer-Festival im Jugendzentrum auch eigene Songs. Für ihre Songs gab es laute Zugabe-Rufe. Bild: hfz

Die Musikszene in Amberg ist legendär. An Nachwuchs mangelt es nicht. Im Jugendzentrum Klärwerk standen jetzt wieder Neulinge auf der Bühne - und präsentierten eigene Songs.

Irgendsone Punkbänd aus Amberg, Sacrifice und die Jungs von Climp up the Clouds aus Sulzbach-Rosenberg überzeugten die rund 120 Besucher mit ihren Auftritten und sorgten für einen abwechslungsreichen Abend. Den Anfang machte die erst im Juli gegründete Formation Sacrifice. Die vier Instrumentalisten und Sängerin Maxime Roith standen im Jugendzentrum zum ersten Mal auf der Bühne und legten vom ersten Song an einen professionellen Auftritt hin. Ihre Songs von Guns 'n' Roses, Nickelback und Volbeat kamen genauso gut an, wie die ersten eigenen komponierten Stücke "Would you like" und "Take me away".

Die Band hat bereits eine große Anhängerschaft, die durch weitere Auftritte bestimmt noch größer werden wird. Ihre Feuertaufe hat Sacrifice auf jeden Fall schon mal mit Bravour bestanden. Kurz darauf gehörte die ganze Aufmerksamkeit des Publikums der Band Climp up the Clouds. Die Bühne wurde umgebaut und eine Art Wohnzimmeratmosphäre geschaffen.

Die Formation bezeichnet ihre Musikrichtung als Post-Hardcore und brachte mit der richtigen Mischung aus Gesang, harten Gitarrenriffs und treibenden Schlagzeugbeats bereits nach kurzer Zeit die Köpfe der Konzertbesucher zum Wippen. Alexander Gregarek (Git.), Max Lindner (Git.), Thomas Heinl (Bass), Magnus Berendes (Voc.) und Philipp Haas (Drums) ernteten nicht nur für ihren Sound, sondern auch für ihre Statements zwischen den Songs viel Applaus. Als letzte Band des Abends betraten die Jungs von Irgendsone Punkbänd die Bühne. Gleich zu Beginn der Show fiel auf, dass sich die Band weiterentwickelt hat. Neben Coversongs von Blink182, Pennywise und Sum41, gaben die Amberger auch eigene Songs zum Besten und ernteten dafür verdienten Applaus.

Dem Publikum gefiel sichtlich die gebotene Show der vier jungen Punk-Rocker, was an den lautstarken Zugabe-Rufen zu entnehmen war. Selbst nach zahlreichen Zugaben fiel es ihnen sichtlich schwer, die Bühne zu verlassen.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9608)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.