Kabarettist Rolf Miller kommt mit seinem Programm "Alles andere ist primär"
Neue Stammel-Symphonien

Das ist Rolf Miller, wie man ihn kennt. Bild: hfz
Rolf Miller erhielt zuletzt den deutschen Kabarettpreis für seine komponierten Stammel-Symphonien. Denn keiner versteht es so gut wie er, mit Banalem Kompliziertes auszudrücken. Er spricht hinterhältig-indirekt Wahrheiten aus, die wehtun. Und trifft von hinten durch die Brust, wie man so schön sagt - bevor wir es merken, lachen wir erst mal, und dann tut es noch mehr weh.

Am Donnerstag, 5. November, um 20 Uhr kommt Kabarettist Rolf Miller mit seinem neuen Programm "Alles andere ist primär" wieder einmal ins ACC. "Wenn der Schuss nach vorne losgeht" oder "Ich nehm' mich selbst nicht so wichtig, wie ich bin": Das wären Titel-Alternativen für sein viertes Programm gewesen. Hier spürt man schon, wo's langgeht. Millers Alter Ego würde vielleicht sagen: "So gut, dass es schon wieder blöd ist."

Millers Anti-Held merkt nicht, was er anrichtet. Er ist nicht allwissend, im Gegenteil. Miller kommt von unten. Oder, um es mit den Worten von Karl Kraus zu formulieren: "Es genügt nicht, sich keine Gedanken zu machen, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken."

"Schneller, höher, weiter? Garantiert nicht. Es wird langsamer, niedriger, kürzer. Millers namenloser Held wird in ,Alles andere ist primär' noch grandioser scheitern - und das gönnen wir jedem Zuschauer", heißt es im Pressetext zu dem Kabarett-Abend im ACC.

Karten gibt es unter anderem bei der Amberger Zeitung, Mühlgasse 2 (306-230), zum Preis von 26,55 Euro (mit Vorteilscard 23,90 Euro) sowie bei an allen bekannten Vorverkaufsstellen der Region.
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