Kampf und Wille stimmen beim Sieg von FEB Amberg
Zurück in der Spur

Spielerisch war Trainer Gerhard Sattich zwar "mit allen Sechsen" unzufrieden, doch die kämpf-erische Einstellung und der Wille, endlich wieder zu punkten, versöhnten ihn. Mit einem knappen 5:3-Erfolg (3517:3485) gegen den TSV Zwickau fand FEB Amberg in der Kegel-Bundesliga in die Erfolgsspur zurück.

Jürgen Zeitler hatte gegen Andre Giller mehr Mühe als ihm lieb war. In der zweiten Hälfte setzte sich der immer stärker werdende Amberger ab und holte mit einem Arbeitsergebnis von 616:581 den Punkt. Rainer Sattich hatte gegen Patrick Hirsch nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte auf der dritten Bahn die Chance, sich abzusetzen. Diese blieb ungenutzt, so dass sich Hirsch im vierten Lauf den Sieg mit 3:1 (568:558) sicherte. Die Partie war - anders als im Amberger Lager geplant - völlig offen. Daniel Beier machte ein ordentliches Spiel und ließ den Zwickauer Ingo Penzel nie wirklich herankommen. Zwar hatte auch Beier schwache Phasen, aus denen er sich aber mit druckvollem Spiel immer befreien konnte. Die logische Folge war ein 4:0 (604:561) und wichtige Zähler zum Kegel-Vorsprung. Denn auf der anderen Seite hatte Matthias Hüttner mit dem stärksten Zwickauer, Lars Pansa, eine nicht zu lösende Aufgabe zu bewältigen. Nach einem katastrophalen Start ging es für den Amberger in erster Linie um Schadensbegrenzung. Diese gelang ausgezeichnet und mit 590:628 stand ein noch akzeptables Resultat auf der Anzeige. Beim Stand von 2:2 und nur 30 Kegel Vorsprung deutete viel auf ein Herzschlagfinale hin.

Das FEB-Schlussduo Wolfgang Häckl und Bernd Klein bekam Uwe Ruppert und Torsten Scholle jedoch schnell gut in den Griff. Nach drei Sätzen schien klar, dass beide ihren Punkt holen würden und auch der Kegel-Vorsprung wuchs auf knapp 100. Aus einer gemütlichen Endphase wurde dennoch nichts: Häckl verlor im letzten Abräumen komplett den Faden und mit den letzten beiden Würfen sogar noch unnötig den Mannschaftspunkt mit 2:2 (576:582) gegen Scholle. Nicht viel besser erging es Klein, der aber gegen Ruppert acht Kegel ins Ziel rettete und mit 2:2 (573:565) den 5:3-Erfolg festhielt. "Das Spiel hätte wohl keine zehn Wurf länger dauern dürfen", sagte FEB-Kapitän Andreas Schwaiger.
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