Karin Meixner-Nentwig stand 28 Jahre an der Spitze des Kinderschutzbundes, bevor sie den Vorsitz im Juni an Brigitte Breitfelder übergab. Die Nachfolgerin hatte nun die SPD
Für geflohene Kinder da sein

Brigitte Breitfelder (Mitte) will sich verstärkt um die rechtliche Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen kümmern. Dabei setzt die Vorsitzende des Kinderschutzbundes auf die Unterstützung der SPD (von links): Hannelore Zapf, Volker Binner, Birgit Fruth, Brigitte Breitfelder, Canina Grau, Simone Böhm-Donhauser und Uli Hübner. Bild: hfz
eingeladen, denn es gibt viel zu tun. Zum Beispiel für junge Flüchtlinge.

Als unbegleitete Jugendliche aus den Kriegsgebieten spontan im Jugendzentrum untergebracht werden mussten, half der Kinderschutzbund laut einer Pressemitteilung bei der Versorgung. Ein neuer Aspekt, der in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnt, sei die rechtliche Betreuung der Jugendlichen, die ohne Eltern oder andere Erziehungsberechtigte gekommen sind. Breitfelder ließ wissen, dass sie einen Antrag an das Landesjugendamt im Familienministerium gestellt hat, um den Sachverhalt klären zu lassen.

Es bestehe großer Bedarf an Rechtsbetreuern. Der Kinderschutzbund hat Interesse, diese Aufgabe zu übernehmen. "Gerade dieser Personenkreis bedarf einer außergewöhnlichen Schutzbedürftigkeit. Da ist es ein Glücksfall, dass auch hier der Kinderschutzbund in Amberg kompetente Hilfe anbieten kann", lobte Fraktionsvorsitzende Birgit Fruth.
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