Karmensöldener Feuerwehr rückt zu Schützen aus
Übung: Verqualmtes Vereinsheim geräumt

Personenrettung durch ein eingeschlagenes Fenster über die Steckleiter im Obergeschoss: Dieses Szenario sahen unter anderem die Vorgaben der Feuerwehr-Übung vor. Bild: gf
Großeinsatz für den sogenannten Löschzug West: Menschen befinden sich noch in dem vollkommen verqualmten Vereinsheim der Schützengesellschaft Freischütz Karmensölden. So lautete die Übungslage, mit der die Aktiven der örtlichen Feuerwehr alarmiert wurden.

Angenommen wurde dabei ein im Kellergeschoss des Anwesens ausgebrochenes Feuer mit immenser Rauchentwicklung, das bereits die gesamte Schießbahnanlage erfasst habe. Dazu gehörte auch, dass die im Gastraum des Vereinsheims gesellig zusammensitzenden Schützen von der Situation völlig überrascht gewesen wären, als ein Aktiver in voller Einsatzmontur in den gemütlichen Abend platzte und die Anweisung gab, "alles raus ins Freie, im Keller brennt's!". Die eigentlich vorgesehene Räumung unterblieb allerdings, weil es regnete.

Parallel versuchten Einsatzkräfte, unter Atemschutz in den Keller vorzudringen, um eine Person ins Freie zu bringen. Dichter Qualm in der Schießbahn, aber die Türen ließen sich nicht öffnen, lautete die Vorgabe. Zugleich wurde mit Steckleitern durch ein eingeschlagenes Fenster das Obergeschoss in Angriff genommen, um eine vom dichten Rauch in Mitleidenschaft gezogene Person in Sicherheit zu bringen.

"Alle Verletzten geborgen, keine weiteren Personen im Haus, Übungsziel erreicht", resümierten schließlich die Kommandanten Herbert Rath und Stefan Hanauer. "Wir rücken wieder ins Gerätehaus in Schäflohe ein."
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