Kebba Bah erledigt die Germanen

Hier klärt Stefan Scherm (rechts) gerade noch knapp vor Utzenhofens Torjäger Kebba Bah (Mitte), der mit seinen zwei Treffern die Partie entschied. Links hinten Martin Schäffer von Germania Amberg. Bild: ref

Kastl sorgte für Klarheit in Traßlberg. Denn nach der 1:2-Pleite haben sich die Gastgeber aus der Spitzengruppe verabschiedet. Der SV Schmidmühlen hatte mit vielem gerechnet, nur nicht mit dem Ergebnis, das gegen den FC Edelsfeld zustande kam.

Für den Kracher des 16. Spieltages in der Kreisliga Süd sorgte der Tabellenletzte TSG Weiherhammer, der mit 1:0 beim Fünften DJK Ursensollen gewann. Der SV Freudenberg unterstrich seine Ambitionen mit einem Kantersieg gegen den SV Inter Bergsteig.

FC Luhe-Markt       1:3 (1:1)       Loderhof/Sulzbach
Tore: 0:1 (6.) Kevin Bauer, 1:1 (30.) Georg Schärtl, 1:2 (47.) Fabian Wismeth, 1:3 (93.) Andreas Szell - SR: Andreas Kink (SV Störnstein) - Zuschauer: 100.

(hfz) Der schnelle Kevin Bauer setzte sich auf seiner rechten Seite durch und schoss den Ball unhaltbar für Torwart Häussler flach ins lange Eck. Richtiger Spielfluss wollte auf beiden Seiten nicht entstehen. In der 30. Minute schlug Stangl einen weiten Ball in den Sechzehner der Gäste, Georg Schärtl überwand per Kopf den falsch positionierten Loderhofer Keeper zum 1:1. Kaum hatte Schiedsrichter Kink wieder angepfiffen, musste der FC nach unnötigem Ballverlust im Mittelfeld erneut einem Rückstand hinterherlaufen. Fabian Wismeth nahm den Ball in die Schnittstelle der aufgerückten Abwehr auf und traf zum 1:2. Der FC drängte dann die komplette zweite Hälfte auf den Ausgleich. Als man dann alles nach vorne warf, traf Andreas Szell zum 1:3 Endstand.

TuS Rosenberg       2:1 (1:0)       SSV Paulsdorf
Tore: 1:0 Kevin Röhrer (20.), 1:1 Peter Schmidl (62.), 2:1 Christoph Bäumler (66.) SR: Felix Hahn - Zuschauer: 88.

(kok) Vom Anstoß weg waren die Hausherren spielbestimmend und hatten viel Ballbesitz. Die tief und kompakt stehenden Gäste ließen jedoch keine großartigen Räume zu, so dass meist am Sechzehner Schluss war. In der 24. Minute hatte Stöckl dann eine gute Idee, dessen langen Pass konnte Utz nicht verarbeiten, Röhrer stand jedoch goldrichtig und schob gewohnt sicher zur Führung ein. Im Anschluss ließ die Kombinationssicherheit der Gastgeber dann jedoch nach und der SSV kam besser ins Spiel. Nach der Pause merkte man, dass die Gäste nochmal alles versuchen wollten. Die Rosenberger Defensive stand jedoch meist sicher. So resultierte der Ausgleich dann äußerst glücklich aus einer Standardsituation, als die TuS-Hintermannschaft nicht endgültig klären konnte, und Schmidl den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen hämmerte. Die Gastgeber zeigten sich jedoch keineswegs geschockt und erspielten sich im Anschluss zahlreiche Konterchancen. Eine davon nutzte Bäumler zur verdienten Führung, als er vor dem Gästekeeper die Nerven behielt.

SV Freudenberg       5:2 (3:1)       Inter Amberg
Tore: 1:0 (10.) Michael Schlegl, 2:0 (15.) Daniel Bosser, 2:1 (38.) Oktay Türksever, 3:1 (44.) Michael Schlegl, 3:2 (55.) Andrej Dauer, 4:2 (56.) Michael Schlegl, 5:2 (60.) Florian Neiß - SR: Johannes Ziegler (Pfreimd) - Zuschauer: 105 - Rot : (70.) Oktay Türksever (Inter), Schiribeleidigung.

(nß) Freudenberg begann die Partie sehr schwungvoll und übernahm von Beginn an das Kommando. In der 10. Minute versenkte der gut aufgelegte Michael Schlegl einen Freistoß von Johannes Dotzler zur Führung. In der 15. Minute ein Ballverlust der Gäste im Mittelfeld, und Michael Schlegl erlief mit einem schnellen Antritt den Steilpass, legte quer auf Bosser, der das 2:0 erzielte.Wie aus dem Nichts kamen die Amberger zum Anschlusstreffer. Türksever war nach einer Unentschlossenheit in der Heimabwehr am Ball und verkürzte auf 2:1 (38.). In der 44. Minute rückte Michael Schlegl die Verhältnisse wieder zurecht und traf nach Ecke von Dotzler per Kopf zum Pausenstand. Hoffnung keimte für die Gäste auf, als Andrej Dauer einen Freistoß zum 3:2 ins Tor verlängerte (55.), doch bereits im Gegenzug traf Florian Neiß aus spitzem Winkel den Pfosten und Michael Schlegl staubte mit seinem dritten Treffer zum 4:2 ab (56.) Als Florian Neiß in einen Rückpass von Inter lief, den Torwart ausspielte und zum 5:2 traf, war die Partie gelaufen (60.), zumal der gefährlichste Gäste-Angreifer Türksever nach Schiri-Beleidigung mit Rot vom Platz musste (70.). Freudenberg zeigte sich nach dem Grottenkick in Weiherhammer stark verbessert.

SV Schmidmühlen       1:2 (0:0)       FC Edelsfeld
Tore: 1:0 (47.) Maximilian Spies, 1:1 (59.) Alexander Heidrich, 1:2 (80.) Bastian Kölbel - Gelb/Rot : (75.) Mathias Pickel (FC Edelsfeld) - SR: Marius Heerwagen - Zuschauer: 120.

(fop) Es sollte der "Bigpoint" in Sachen Abstiegskampf für Schmidmühlen werden, am Ende stand man mit leeren Händen da. Was noch dazu kam: Es war eine absolut unnötige Niederlage. Schmidmühlen musste zu den eh schon lange Verletzten auch noch auf Alexander Graf und Alexander Göth verzichten, die beide bisher die meisten Spielminuten aufwiesen. Nach 30 Minuten wurde dann noch der zuletzt bärenstarke Fluker nach einem Foul verletzt ausgewechselt. Und trotzdem war Schmidmühlen die bessere Mannschaft. Nach elf Minuten setzte Christopher Hermes den Ball an den Innenpfosten und Edelsfeld konnte diesen gerade noch von der Linie kratzen. Glück dann in der 19. Minute, als Deling für Edelsfeld nur den Pfosten traf. In Hälfte zwei kam dann Maximilian Spies zum Einsatz, der dann auch gleich (47.) mit einem wunderbaren Heber das 1:0 erzielte. Nach 60 Minuten schenkte Schmidmühlen den Ball am eigenen Strafraum her, und Alexander Heidrich erzielte das schmeichelhafte 1:1. Edelsfeld wurde jetzt regelrecht eingeschnürt und wehrte sich oft mit rüden Fouls, aus denen unter anderem auch die Gelb-Rote Karte in der 75. Minute entstand. In der 80. Minute Freistoß für Edelsfeld. Den Überblick behielt Gästestürmer Mathias Pickel, der zum 1:2 aus fünf Metern einschob (80.). Schmidmühlen rannte weiter an, brachte den Ball aber trotz bester Chancen nicht unter.

DJK Ursensollen       0:1 (0:0)       TSG Weiherhammer
Tor: 0:1 (52.) Tobias Scheibel - SR: Klaus Macho (SpVgg Mühlhausen) Zuschauer: 60.

(mdl) In der ersten halben Stunde bewegte sich die Partie auf einem ganz schwachen Niveau. Weite Bälle, viele Fehlpässe und Fouls auf beiden Seiten ließen wenig Kreisliga-Niveau erkennen. Die erste Möglichkeit des Spiels ergab sich auch eher zufällig, als Jiri Abel an der Strafraumgrenze der Ball vor die Füße fiel. Der Querbalken rettete für den schon geschlagenen Keeper. Danach kontrollierte die Heimelf die Partie, ohne aber wirklich zu glänzen. Kurz danach konnte sich Abel im Zweikampf behaupten, sein Schuss landete aber erneut an der Latte. Nach dem Seitenwechsel erwischten zunächst die Gäste den besseren Start, und hatten nach einem Stellungsfehler in der DJK-Abwehr zweimal frei stehend die Chance zur Führung, die aber kläglich vergeben wurden. Besser machte es die TSG kurz darauf, als die Ursensollener Abwehr erneut nicht gut stand und Scheibel zur Führung einschob. In der Folgezeit begann Ursensollen mit wütenden Angriffen auf das Gästetor und kam durch Scherm und Abel zu guten Möglichkeiten, die allesamt vom guten Gästekeeper Schwirzer pariert wurden. In einem schwachen Spiel brachten die Gäste den glücklichen Sieg dank ihres Keepers über die Zeit.

SVL Traßlberg       1:2 (0:1)       TuS Kastl
Tore: 0:1 (18.) Johannes Kölbl, 0:2 (52.) Maximilian Geitner, 1:2 (60.) Michael Behrend - SR: Matthias Kraus - Zuschauer: 100.

(ild) Schon viel früher hätten die Gäste des TuS Kastl aufgrund ihrer schnell vorgetragenen doch meist zu inkonsequenten Angriffe in Führung gehen können. Das erste Tor fiel in der 18. Minute, als Johannes Kölbl einen Rückpass an die Strafraumgrenze unter die Latte hämmerte. Kurze Zeit später hatte Michael Behrend den Ausgleich schon am Fuß, schoss jedoch am linken Pfosten vorbei. Für den Führungsausbau sorgte in der zweiten Hälfte Maximilian Geitner. Das einzige Tor für die Heimmannschaft erzielte Michael Behrend, der den Ball aus kurzer Distanz am Torwart vorbeischmetterte. Trotz weiterer Chancen für den SVL und einem spürbaren Kämpferwillen blieb es dabei, das letzte Heimspiel vor der Winterpause verlor Traßlberg 1:2.

Germania Amberg       1:2 (0:2)       DJK Utzenhofen
Tore: 0:1/0:2 (26./32. Foulelfmeter) Kebba Bah, 1:2 (74.) Daniel Schäffer) - SR: Roland Wendl (SV Störnstein) - Zuschauer: 105.

(tre) Der seifige Untergrund bereitete den Akteuren erhebliche Probleme mit denen die Gäste allerdings besser zurechtkamen. Vor allem der umtriebige Kebba Bah schien sich sehr wohl auf dem Geläuf zu fühlen und bereitete der Abwehr der Hausherren große Schwierigkeiten. Daniel Geitner und Kebba Bah für die DJK und Florian Danzer für den SC hatten die ersten Möglichkeiten, scheiterten aber jeweils knapp. Eine tolle Möglichkeit vergab Florian Danzer nach einer knappen halben Stunde. Bei der gut herausgespielten Möglichkeit reagiert Torwart Ludwig glänzend und vereitelt den Treffer. Im direkten Gegenzug fiel dann die Führung für die Gäste. Schön freigespielt setzte sich Bah durch, schien schon abgedrängt und netzte trotzdem zum 0:1 ein. Nur sechs Minuten später foulte Iwan Riehl seinen Gegenspieler im Strafraum und den fälligen Elfmeter verwandelte erneut Kebba Bah zum 0:2. Nach dem Seitenwechsel hätte Bah alles klar machen können, verzog aber knapp. Eine gute Viertelstunde vor Schluss keimte nochmals Hoffnung auf, als Daniel Schäffer eine Ecke von Thomas Schwab zum 1:2 einköpfte. Die Hausherren setzten nun alles auf eine Karte, mussten aber bei den gefährlichen Kontern der DJK stets auf der Hut sein. Die Gäste brachten den Vorsprung über die Zeit.
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