Kegel-Bundesliga: FEB Amberg zu Gast in Lorsch
Völlig entspannt

FEB-Kapitän Andreas Schwaiger ist wiedere fit. Bild: Ziegler
Vor einer Herkulesaufgabe steht Kegel-Bundesligist FEB Amberg am Samstag, 18. Oktober, beim Gastspiel in Lorsch (13 Uhr). Zwar rangieren die Oberpfälzer punktgleich mit Lorsch im Vorderfeld der Tabelle, doch sind die Ausgangspositionen und Ziele der beiden Kontrahenten völlig unterschiedlich. Während es für FEB in erster Linie um den Klassenerhalt geht und man dafür einen traumhaften Saisonstart hingelegt hat, mischen die Rheinland-Pfälzer seit Jahren erfolgreich im Kampf um die internationalen Plätze mit. Dabei profitieren sie sehr von einer enormen Heimstärke, die der deutsche Vizemeister Bamberg auch in dieser Saison schon hat spüren müssen, als er mit 3:5 unterlag.

Allein dies verdeutlicht, dass die Hürde für Amberg sehr hoch ist. Mit Frank und Thorsten Gutschalk, Jurek Osinski, Jochen Steinhauer, Holger Walter und Michael Straub verfügen die Lorscher schon seit Jahren über einen ausgeglichen stark besetzten Stammkader.

Mit den Neuzugängen Ralph Müller und Andreas Dietz kommen in diesem Jahr nochmals zwei spielstarke Alternativen hinzu. Schon in den vergangenen Jahren gab es für FEB in Lorsch nichts zu holen, wenngleich man einmal sehr nahe an einem Teilerfolg war. Selbst ein solcher wäre angesichts der personellen Überlegenheit der Gastgeber eine große Überraschung.

Doch FEB kann dank des exzellenten Saisonstarts völlig befreit aufspielen und so hofft man im Amberger Lager, dass dies in gute Zahlen umgemünzt werden kann. Andreas Schwaiger hat seine Erkrankung überstanden und steht wieder zur Verfügung, so dass Trainer Gerhard Sattich auf den kompletten Kader zurückgreifen kann, der sich - so zeigten die jüngsten Leistungen - in bester Verfassung befindet.

Selbst wenn es nicht zu Tabellenpunkten reichen sollte: Der ein oder andere Mannschaftspunkt soll durchaus mit nach Amberg genommen werden, auch um der Konkurrenz weiter zu zeigen, dass FEB am Drücker bleibt.
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