Kegler von FEB Amberg in Bamberg - Im Hinspiel einer der Höhepunkte der Saison
Wieder auf Überraschung aus

Matthias Hüttner von FEB Amberg ist in guter Form. Bild: Ziegler
Am vorletzten Spieltag der Bundesliga müssen die Amberger Kegler zu ihrem letzten Auswärtsspiel nach Bamberg reisen. Beim ungewohnten Spiel über sechs Bahnen tritt FEB dabei als Außenseiter an, ist aber schon seit geraumer Zeit aller Sorgen ledig. In der Hinrunde war der sensationelle Heimsieg gegen die hochfavorisierten Oberfranken eines der vielen Höhepunkte aus Amberger Sicht. Eine fast schon verlorene Partie wurde durch ein entfesselt aufspielendes Schlussduo Beier/Klein noch aus dem Feuer gerissen und FEB holte sich den ersten Sieg der Vereinsgeschichte gegen einen der ganz Großen im Kegelsport.

Dass Bamberg zu schlagen ist, haben also die Amberger selbst bereits bewiesen. Doch Form und Leistung der vergangenen Wochen erlauben nicht wirklich, mit großen Ansprüchen nach Bamberg zu fahren. Zudem haben die Gastgeber ihre Durststrecke überwunden und nach zuletzt tadellosen Auftritten am vergangenen Spieltag den ersehnten zweiten Tabellenplatz von Schwabsberg zurückerobert. Diesen wollen sie bis zum Saisonende verteidigen, um sich erneut für den Europapokal zu qualifizieren.

Manuel Weiß und der vielleicht stärkste Akteur der Liga in diesem Jahr, Nicolae Lupu, geben dem Bamberger Sextett mit Spitzenzahlen regelmäßig die nötige Sicherheit. Erfahrene Spieler wie Uwe Wagner und junge, aufstrebende Akteure wie Dominik Kunze machen eine recht gelungene Teammischung vollständig.

Dennoch wollen sich die Amberger so teuer wie möglich verkaufen. Fit sind alle Spieler, doch die Formkurve zeigte zuletzt bei einigen nach unten. Trainer Sattich hofft darauf, dass es gelingt, noch einmal die Ärmel hochzukrempeln und vielleicht nochmal ein Leistungssprung nach oben möglich ist. Im Kampf um Platz 5 in der Tabelle wäre es wichtig, etwas aus Bamberg mitzunehmen.

Chancenlos ist man auch am Samstag nicht. Nationalspieler Jürgen Zeitler ist die ganze Saison über bereits in starker Verfassung. Daniel Beier, Matthias Hüttner und Neuzugang Bernd Klein haben in dieser Runde einen enormen Sprung nach vorne gemacht. Wenn es gelingt, die zuletzt gezeigten Schwächephasen im Spiel zu vermeiden, könnte eine neuerliche Sensation möglich sein.
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