Kegler von FEB Amberg schlagen Zwickau mit 6:2
Die Sachsen in Schach gehalten

Matthias Hüttner von FEB Amberg legte einen furiosen Schlussspurt hin. Bild: Ziegler
(sga) Einen befreienden 6:2-Erfolg feierten die Bundesligakegler von FEB Amberg am Samstag gegen den Mitkonkurrenten TSV 90 Zwickau. Beim 3545:3435 zeigten die Oberpfälzer die insgesamt kompaktere Mannschaftsleistung. Doch auch in dieser Partie zeigte die Sattich-Truppe zwei unterschiedliche Gesichter.

Im Startpaar sahen sich Michael Wehner und Andreas Schwaiger mit Patrick Hirsch und Lars Pansa den vermeintlich stärksten Zwickauern gegenüber. Doch besonders Wehner nahm gegen den unglücklich agierenden Patrick Hirsch früh das Heft in die Hand und brachte mit einem sicheren 4:0 und 592:556 seine Mannschaft in eine sehr gute Position.

Auf der anderen Seite startete Andreas Schwaiger nervös in sein Duell gegen Nationalspieler Lars Pansa. Im zweiten Lauf aber konnte sich Schwaiger überraschend befreien, und ein hochklassiges Duell entwickelte sich. Hierbei setzte sich aber Pansa verdient mit 2:2 bei 598:612 durch. Bei 1:1 und einer knappen Holzführung sollten Bernd Klein und Matthias Hüttner gegen Ingo Penzel und Andre Giller den Abstand weiter ausbauen. Doch im ersten Satz zeigten sich die nervös agierenden Amberger einem wütenden Angriff der Sachsen ausgesetzt.

Aber ab dem zweiten Lauf zeigten beiden Hausherren großen Kampfgeist und drehten ihre Duelle. Klein sicherte mit 2:2 bei 579:552 die 2:1-Führung. Auch Matthias Hüttner wusste mit einem furiosen Schlussspurt zu begeistern und so brachte dieser FEB mit 2:2 bei 604:549 gegen Andre Giller auf die Siegerstraße.

Die Schlussachse hatte nun sie Aufgabe, die Partie möglichst gut zu Ende zu spielen. Daniel Beier lieferte sich mit Thorsten Scholle ein enges Duell auf gutem Niveau. Beier bewies einmal mehr gute Nerven und so ging mit 3:1 (594:588) ein weiterer Punkt nach Amberg. Auch Wolfgang Häckl und Daniel Gräfe lieferten sich ein mitreißendes Duell - der Zwickauer setzte sich mit 3:1 durch.

Mit dem 6:2-Erfolg kann Trainer Gerhard Sattich gut leben. Zwar hatten die Amberger viele nervöse Phasen, doch überwog besonders der große Kampfgeist und die Moral, was den insgesamt souveränen Erfolg ermöglichte.
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