Keglerinnen von FEB Amberg unterliegen beim Favoriten in Bamberg mit 3:5 - Mirjam Pauser ...
Immerhin drei Ehrenpunkte

Die Sportkeglerinnen von FEB Amberg kassierten am 4. Spieltag in der 1. Bundesliga beim Rekordmeister SKC Victoria Bamberg eine erwartete Niederlage. Mit drei Ehrenpunkten zogen sich beim 3:5 und 3174:3382 gut aus der Affäre.

Für den FEB gingen in dieser Begegnung Patricia Paukner und Juliet Rose gegen Sina Beisser und Corinna Kastner an den Start. Patricia Paukner gewann nur den ersten Lauf hauchdünn mit einem Holz Vorsprung, es gelang ihr danach jedoch nicht mehr. Juliet Rose, die für die erkrankte Anja Kowalczyk in die Mannschaft rückte, hatte bei ihrem ersten Bundesligaeinsatz gegen Kastner keinerlei Chance. Die Gastgeberinnen hatten sich mit einem Vorsprung von 168 Zählern schon ein beachtliches Polster erspielt.

Auf Amberger Seite wollte man die Segel trotzdem noch nicht endgültig streichen. Als Mittelachse gingen nun Tanja Immer und Andrea Paukner gegen Ioana Vaidahazan und Janine Wehner auf die Bahnen. Immer lieferte einen spannenden Kampf. Vaidahazan fand nicht zu ihrer gewohnten Heimstärke. In knappen Läufen gewann Immer 2,5 Satzpunkte und konnte dadurch den ersten Mannschaftspunkt für die Gäste verbuchen.

Andrea Paukner hatte anfangs gegen Wehner einen schweren Stand, sie musste die beiden ersten Durchgänge deutlich abgeben. Dann aber wendete sich das Blatt, da Wehner ab dem dritten Satz förmlich einbrach. Von da an arbeitete sich die Ambergerin Kegel für Kegel an ihre Gegnerin heran, gewann die beiden nächsten Läufe und hatte am Ende bei ausgeglichenem Satzpunktestand mit 519:512 die Nase hauchdünn vorne. Trotz des eher niedrigen Gesamtergebnisses war die Freude über den nächsten Mannschaftspunkt bei den FEB-Damen natürlich groß. Der Vorsprung der Gastgeberinnen betrug noch immer uneinholbare 160 Holz.

Doris Schwaiger und Mirjam Pauser wollten sich gegen Beata Wlodarczyk und Beate Fritzmann jedoch ebenfalls keine Blöße geben und sich so teuer wie möglich verkaufen. Wlodarczyk drehte aber richtig auf, gewann alle vier Läufe und hatte sich mit dem Tagesbestergebnis von starken 620 abgesetzt. Pauser hatte gegen Fritzmann in den beiden ersten Durchgängen das Glück auf ihrer Seite, die Ambergerin gewann hauchdünn mit nur zwei und einem Zähler Vorsprung. Im dritten Lauf im Abräumen konterte Pauser und holte auch den Schlussdurchgang, die als stärkste FEB-Spielerin mit 571 Holz von der Bahn ging.

Die FEB-Damen sind zwar weiterhin ohne Sieg, haben sich aber in Bamberg nicht allzu schlecht verkauft.
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