Keglerinnen von FEB Amberg verlieren in Mainz nach 2:0-Führung mit 2:6
Guter Anfang, gewohntes Ende

Die Keglerinnen von FEB Amberg bleiben in der 1. Bundesliga 120 Wurf ohne Punkt. Der Tabellenletzte verlor auch das erste Rückrundenspiel, hielt beim TSV Schott Mainz nach gelungenem Auftakt und einer 2:0-Führung nicht ausreichend dagegen und unterlag schließlich mit 2:6 und 3282:3360 Holz.

Patricia Paukner kegelte im Abräumen noch etwas verhalten und gab dadurch den Satz an Martina Orth-Helbach ab. Doch die Ambergerin steigerte sich und hielt das Niveau bis zum letzten Durchgang. Orth-Helbach kam nicht mehr ganz heran und unterlag trotz guter 566 Holz der Ambergerin, die mit starken 580 FEB-Bestleistung kegelte. Auch Anja Kowalczyk gab die erste Bahn gegen Lisa Frühwein trotz guter Leistung knapp ab. Dann aber hatte sie ihre Kontrahentin im Griff und machte mit 564:551 den Auftakt nach Maß perfekt. Im Mittelpaar bekam es die Ambergerin Tanja Immer mit der stärksten Mainzerin zu tun, die ihr schon im ersten Satz 20 Zähler abnahm. Immer versuchte zwar, an Monika Petry heranzukommen, diese kegelte aber zu abgeklärt und punktete auch auf den nächsten zwei Bahnen. Den letzten Satz entschied zwar die Ambergerin, der Mannschaftspunkt aber ging mit der Tagesbestleistung von 588:547 Holz an Petry.

Andrea Paukner begann stark gegen Sarah Beitz, ließ in der Folgezeit dann aber nach. So gewann sie zwar den ersten Lauf, musste aber Beitz auf den restlichen Bahnen wohl oder übel das Feld überlassen. Mit 560:536 Holz sicherte sich die Mainzerin auch diesen Mannschaftspunkt. Die Gastgeberinnen hatten zum 2:2 ausgeglichen und lagen nun mit 38 Zählern vorne. Doris Schwaiger und Regina Kaiser lieferten sich über die komplette Distanz ein enges Gefecht. Im ersten Satz hatte die Ambergerin die Nase knapp vorne, im zweiten ihre Gegnerin. Der dritte Lauf ging dann wieder an die Ambergerin, der vierte an die Mainzerin, die mit 544:534 Holz den Mannschaftspunkt holte.

Mirjam Pauser, die zurzeit keinen rechten Spielrhythmus findet, begann mit einem 132:132 gegen Melanie Helbach. Die Mainzerin drehte nun richtig auf und knöpfte der Ambergerin einige Zähler ab. Der dritte Durchgang war für die Ambergerin ein Totalausfall, so dass die Mainz-erin nur ihr Programm abzuspulen brauchte. Zwar gab Pauser im letzten Lauf noch einmal ein kleines Lebenszeichen von sich, konnte damit aber nicht mehr verhindern, dass Helbach mit 551:521 gewann.
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