Keglerinnen von FEB Amberg verspielen Vorsprung und ersten Punktgewinn
Das Konto bleibt leer

So nah hatten die Bundesligakeglerinnen von FEB Amberg in dieser Saison einen Punktgewinn noch nicht vor Augen: Auf den letzten zehn Wurf verspielten sie ihren Vorsprung und unterlagen dem ESV Pirmasens mit 2:6 Zählern und 3247:3255 Holz.

Allerdings ist bei der Mannschaft mittlerweile ein leichter Aufwärtstrend erkennbar. Hätten sich die Ambergerinnen in dieser Saison immer so präsentiert, wäre nun sicherlich der ein oder andere Punkt auf dem Konto. Patricia Paukner bekam es mit der stärksten Gästespielerin, Vanessa Welker, zu tun, ließ sich davon aber nicht einschüchtern und lieferte sich mit der Pirmasenserin ein enges Duell, das Paukner trotz guter Leistung mit 561:578 verlor. Anja Kowalczyk begann gegen Alena Bimber noch vielversprechend, unterlag letztlich aber klar mit 497:541. FEB Amberg lag mit 0:2 hinten, hatte nach dem Startdurchgang bereits 61 Holz Rückstand. Es sah ganz danach aus, als könnten die Gäste ihr Programm locker abspulen.

Die Ambergerin Tanja Immer und Melanie Wetzel duellierten sich auf Augenhöhe, so dass der letzte Durchgang die Entscheidung um den Mannschaftspunkt bringen musste. Hier setzte sich die Pirmasenserin mit 148:132 durch und holte den wichtigen Zähler. Andrea Paukner bot ihrer Gegnerin von Beginn an Paroli und gewann die beiden ersten Bahnen. Sarah Freyler bäumte sich zwar im dritten Lauf noch einmal auf, doch die Ambergerin sicherte sich mit 560:540 Holz den Punkt und verringerte den Rückstand auf 49 Holz. Doris Schwaiger knöpfte der Gästespielerin Michelle Krämer die ersten beide Sätze ab, verlor den dritten und machte dann im entscheidenden letzten Lauf kurz vor Ende einen Fehler zu viel: Mit 535:526 ging der Punkt an den ESV Pirmasens.

Mirjam Pauser gab gegen Sarah Lehmann den ersten Satz ab, steigerte sich dann, verbuchte die nächsten beiden Durchgänge und nahm der Gegnerin 53 Holz ab. FEB lag kurz vor Ende knapp in Führung. Im Schlussdurchgang spielte Pauser im Abräumen die Mitte an und benötigte im entscheidenden Moment zu viele Würfe. Lehmann kam wieder heran, so dass sich beide mit 140:140 den letzten Satzpunkt teilten. Zwar gewann Pauser mit der Amberger Tagesbestleistung von 568 Holz gegen Lehmann (518) den Mannschaftspunkt, der Sieg ging nach diesem Schlussduell auf Biegen und Brechen aber trotzdem an die Gäste.
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