Kein Bock auf Nazis

Die Bands waren schwer in Form, die Besucher ebenfalls.

Einen Abend lang Punkrock vom Feinsten. Einen Abend lang ein Zeichen gegen rechte Ideologien setzen. Einen ganzen Abend Spaß dabei haben. Drei Bands sorgten dafür, dass der Casino-Saal dies den zahlreichen Besuchern bieten konnte.

Der Regensburger Punkrockband Glorious Thieves war es vorbehalten, die Party zu eröffnen. Mit etlichen bundesweiten Auftritten und ihrem melodischen, deutschsprachigen Kick-Ass-Punk haben sich die fünf Burschen etabliert. Gut eine Dreiviertelstunde heizten sie dabei die Stimmung an.

Seit zehn Jahren steht AKD (Analkommando) nun schon auf den Bühnen. Als Mitorganisator und Geburtstagskind legten sich die drei Jungs aus Kastl mächtig ins Zeug. Zugleich war der Auftritt der Start ihrer "10 Jahre (Tor)Tour", die sie in den nächsten Monaten bis in die Schweiz führen wird.

AKD hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen in der Punkrock-Szene gemacht. Die Gruppe ist überregional gefragt. Auch im Casino-Saal legte sie eine gut einstündige Show hin, die die Tanzwütigen in Scharen vor die Bühne lockte.

Einen ganzen Abend Punkrock vom feinsten. Einen ganzen Abend ein Zeichen gegen Rechte Ideologien setzten. Einen ganzen Abend Spaß dabei haben. Drei Bands sorgten dafür, dass der Amberger Casino Saal dies den zahlreichen Besuchern bieten konnte.


Womit wir bei den Abstürzenden Brieftauben wären. Den abschließenden Act braucht man vor allem der älteren Generation nicht lange vorzustellen. Seit den 80er Jahren sind die Brieftauben eine Kultband, die unter anderem als Support für die Ramones oder die Toy Dolls gebucht wurde. Aber auch selbst konnten und können sie Konzerthallen mit Tausenden Menschen füllen. Die zwei Musiker liefen auch in Amberg zur Hochform auf.

Eineinhalb Stunden gaben die beiden Funk-Punk-Rocker im Casino-Saal Gas. Und natürlich sparten sie nicht mit Zugaben, bevor sie sich von den begeisterten Gästen verabschiedeten. Und die feierten nicht nur mit den drei Bands einen gelungenen Punk-Abend.

Vom Eintrittsgeld ging jeweils ein Euro als Solidaritätsbeitrag an die Kampagne "Kein Bock auf Nazis".
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