Ketchup auf die Pommes? Nö! Sie trinken es. Außerdem futtern sie noch spätabends Pizza oder löffeln Nutella aus dem Glas. Ohne Brot. Viele Kinder machen sich nichts aus gesundem Essen. Und auch nicht aus Bewegung. Schließlich ist das Toreschießen auf
Freude an der Bewegung

An der Kletterwand der Bergwacht konnten die Kinder zeigen, wie fit sie sind. Nur die Sportlichen schafften es bis ganz nach oben. Bilder: kge (3)
der Playstation leichter als im echten Leben. Die AOK tut was dagegen.

(kge) Die Stände für gesunde und vollwertige Ernährung erfreuten sich am Sonntagmittag bei der Eröffnung des AOK-Kindergesundheitstags durch Bürgermeister Martin Preuß keines großen Andrangs. Dafür war es wahrscheinlich einfach zu früh, denn schließlich hatte man gerade erst zu Mittag gegessen.

Aber im Laufe des Nachmittags trudelten immer mehr Familien im ACC ein, und der Nachwuchs konnte begeistert das große Angebot an Unterhaltung genießen. Für die Kleinen zauberte Fabellini und die Größeren kletterten am Turm der Bergwacht. Munter wurden beim Speed Stacking Becher gestapelt oder Pappfische aus einem überdimensionalem Angelspiel befördert. Am Glücksrad versuchten die Gäste ihr Glück. Natürlich immer mit dem Erfolg gekrönt, kleine Preise zu gewinnen. Und auch das zeitgemäße, virtuelle Spiel lockte in den überdimensionalen Gesundheits-Truck im Außengelände.

"Wo soll ich dir denn dein Tattoo hin machen?", wurde ein Dreijähriger gefragt, um ihm dann mittels Wasser und Schwamm den sanften Körperschmuck zu verpassen. Der Bub hatte sich schnell für eine Stelle am Arm und das Motiv entschieden.

Für Eltern und Kinder war viel Abwechslung in Sachen Bewegung, Konzentration und vollwertiger Kost geboten. Und beim Anblick eines Heranwachsenden mit seinen Armen im Kneippbecken blieb der Gedanke nicht aus: "Hoffentlich versteht er unter Kneippen in wenigen Jahren nicht etwas anderes."
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