Kinder und Jura-Werkstätten-Mitarbeiter basteln Kränze
Gefühl füreinander

Hand in Hand und völlig ohne Berührungsängste fügten die Kinder und Jura-Werkstätten-Mitarbeiter die gebundenen Einzelteile zusammen. Bild: hfz
Die Vorfreude auf die Weihnachtszeit kann noch größer sein, wenn man sie teilt. Viertklässler aus der Barbaraschule machten nun diese Erfahrung, als sie zusammen mit Mitarbeitern der Jura-Werkstätten Adventskränze herstellten. "Regelmäßige gemeinsame Aktionen verstärken das Gefühl, füreinander da zu sein", sagt Fachlehrerin Annette Weber. Die Verschiedenheit werde zur Nebensache: "Und das ist gut so."

Damit das Projekt nicht nur mit Werkeln verbunden ist, gab es zu Beginn Wissenswertes über das Grüngut, denn der Kranz wurde nicht nur aus Nadelholz, sondern auch aus Zierlorbeer, Eibe und stacheligem Wacholder gebunden. Zweige und Äste wurde kunstvoll aneinandergereiht und danach am Kranz mit Bindedraht befestigt. Die Viertklässler hatten schnell begriffen, worum es geht und arbeiteten mit ihren Partnern rasch Hand in Hand.

"Das überaus große Engagement und die Vorfreude der Menschen mit Behinderung übertrugen sich in kürzester Zeit auf die Kinder der Schulklasse und auf das mitwirkende Personal der Jura-Werkstätten", heißt es dazu in einer Presse-Info. Zwischendurch gab es zur Stärkung Lebkuchen und Mandarinen.
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