Kinderfest zum 10. Geburtstag

Für die nächsten zwei Jahre stehen (von links) Beisitzerin Sonja Kaiser, Vorsitzende Margit Meier, Kassier Oskar Schmidt, stellvertretende Vorsitzende Michaela Leitl und Schriftführerin Nadja Hoffmann an der Spitze von Flika, dem Förderverein der Klinik für Kinder und Jugendliche des Klinikums St. Marien. Bild: Huber

Flika, der Förderverein der Klinik für Kinder und Jugendliche von St. Marien, wird heuer zehn Jahre alt. Sechs Jahre lang war Rainer Sandner der Vorsitzende. Nun hat er den Posten abgegeben. Ein Problem mit der Nachfolge gab es nicht, die bisherige Beirätin Margit Meier stand parat.

"Wir waren auch 2014 wieder sehr erfolgreich", verkündete Sandner gleich zu Beginn der Mitgliederversammlung im Klinikum. "Wir haben unsere Arbeit für die Kinder fortgesetzt und verstärkt." So wurden zum Beispiel vier Überwachungsmonitore für die Kinderstation angeschafft und eine Trauergruppe für Kinder gegründet. Als Aushängeschild bezeichnete der Vorsitzende das Flika-Zimmer. Dort wurden im vergangenen Jahr 3198 Kinder betreut. "Das ist eine Zahl, die sich sehen lassen kann", urteilte der frühere Stadtkämmerer. Sandner erwähnte die Weihnachtsaktion für die Kinder von Asylbewerbern und das Tischkicker-Turnier zu Gunsten von Flika.

Messgeräte angeschafft

Ebenso sprach er die neu gegründete Gruppe FliDiabs für Kinder mit Diabetes an. Flika habe außerdem Glukosemessgeräte angeschafft. Diese würden stündlich den Glukose-Wert im Blut ermitteln und gegebenenfalls mit der Gabe von Insulin reagieren. "Die Eltern müssten sonst stündlich messen, auch nachts. Das ist psychisch und physisch kaum zu bewältigen", erklärte der Vorsitzende. Das Spendenaufkommen im Jahr 2014 bezeichnete er als "sehr anständig" und freute sich: Der Kreis derer, die Flika finanziell unterstützen, werde immer größer. "Ohne Spenden könnte Flika nicht arbeiten."

Dass er nach sechs Jahren an der Spitze des Fördervereins bei der Neuwahl nicht mehr antrat, bedauerten viele, allen voran seine Nachfolgerin Margit Meier. "Er hat sich mit Flika voll identifiziert", lobte sie, als sie ihm zum Dank kleine Geschenke, darunter ein Bild, das Kinder im Flika-Zimmer gemalt hatten, überreichte. Sandner betonte, ihm habe die Aufgabe stets Spaß gemacht, in einem "Team, das voll hinter der Sache ist". Flika habe viel bewegt, so Sandners Bilanz. Dem stimmte Klinikums-Vorstand Manfred Wendl zu. "Die Arbeit von Flika ist sehr wichtig für das Klinikum und für die Kinderklinik." Gertraud Holzner, die als Revisorin dem Kassier Oskar Schmidt eine exzellente Kassenführung bescheinigte, verwies auf die Gebetsstunde "Mütter beten für Kinder". Im Schnitt nehmen daran 15 bis 20 Mütter und Omas, aber auch Opas teil.

Zum zehnjährigen Bestehen von Flika kündigte die neue Vorsitzende Margit Meier für Freitag, 8. Mai, einen Festakt an. Infostände bei Altstadtfest, Kinderfest und Kindergesundheitstag sowie ein erstmals anvisierter Baggertag, ein Weinfest und ein Benefiz-Weihnachtskonzert runden das Programm ab. Anlässlich seines Geburtstags plant der Förderverein ein eigenes Flika-Kinderfest auf dem LGS-Gelände am 13. September, dem letzten Ferien-Samstag.
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