Kindergarten Christkönig beteiligt sich an EU-Programm - Zuschuss für gesunde Zwischenmahlzeiten
Frühstück aus der Obstkiste

Umsonst schmeckt doppelt gut: Die Mädchen und Buben vom Kindergarten Christkönig, im Bild die Fischgruppe, bekommen künftig Weintrauben, Karotten oder Gurken aus EU-Mitteln finanziert. Das Projekt nennt sich EU-Schulobst- und -gemüseprogramm und galt bisher nur für Grundschulen. Seit September profitieren auch Kindergärten. Von links: Kinderpflegerin Anja Scharf, Selvent Duran von Früchte Duran und Erzieherin Sonja Kaudel. Bild: Hartl
Grundschüler dürfen schon seit vier Jahren in kostenlose Äpfel, Karotten, Mandarinen oder Kiwis beißen. Jetzt wurde das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm, wie es offiziell genannt wird, ausgeweitet. Seit September können auch Kinder unter sechs Jahren in den Genuss von Banane und Co., bezahlt aus Mitteln des Fruchtprogramms, kommen.

Rita Strobl, Leiterin des Kindergartens Christkönig, schloss deshalb einen entsprechenden Vertrag mit Früchte Duran. Inhaberin Selvent Duran brachte am Mittwoch die Obstkiste gleich selbst in die Einrichtung an der Eglseer Straße, die künftig wöchentlich beliefert wird. Pro Kind gewährt das EU-Projekt einen Zuschuss von 30 Cent pro Woche. "Ich habe mir schon lange gewünscht, dass auch Kindergärten in dieses Projekt aufgenommen werden", sagte Strobl.

Sie bedauerte allerdings, dass die Förderung nur für Kinder von drei bis sechs Jahren gilt. Zu den insgesamt 75 Mädchen und Buben gehören eben auch unter Dreijährige. Gemüse und Obst selbst schneiden und verzehren ist schon seit Jahren im Christkönig-Kindergarten Alltag. Bisher brachten die Eltern Früchte und Knollen selbst mit. "Jetzt freuen wir uns natürlich über den Beitrag", sagte Strobl. Das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm wird von flankierenden Veranstaltungen begleitet wie beispielsweise einem Bauernhofbesuch oder einem Ausflug auf den Bauernmarkt.
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