Kinderspiel auf Lärchenholz

Freude herrschte bei Kindern und Gästen über die neue Spielmöglichkeit, ebenso bei Bürgermeister Martin Preuß (Mitte) und der Vorsitzenden des Kinderschutzbundes, Karin Meixner-Nentwig (links neben ihm). Bild: Hartl

Klein, aber fein, und vor allem wichtig für die Kinder: Im Mühlhof gibt es jetzt eine Frischluft-Oase für die offene Betreuung beim Kinderschutzbund. Eine Holzterrasse dient als "Auslauf" bei gutem Wetter. Leider aber vorerst nur für ein Jahr.

"Wir haben uns jahrelang bemüht, für die Kleinen eine Außenspielmöglichkeit zu erreichen", erinnerte Karin Meixner-Nentwig, Vorsitzende des Kinderschutzbundes Amberg-Sulzbach bei der Vorstellung am Donnerstag. Jetzt freute sie sich mit dem fünfköpfigen Team der Betreuungseinrichtung über die neue Außen-Abteilung.

Die neue Spielfläche schließt sich an die Tür zum Innenhof des Mühlhof-Gebäudes an. Sie besteht aus einer rund 20 Quadratmeter großen Holzterrasse mit Zaun, geschmackvoll gestaltet von Eckart Brandau aus Ziegelhütte bei Kastl. Die Verbindungen sind aus Leder, nicht aus Metall, es gibt auch keine scharfen Kanten am Holz.

Die Vorsitzende dankte Thomas Gerl von der Stadtbau, der vermittelnd gewirkt habe bei der Planung der Spielfläche. Die Anwohner hätten nämlich Bedenken geäußert, sie befürchten Lärmbelästigung. Jetzt könne, zumindest auf dem kleinen Areal vor der Tür, vorerst für ein Jahr die betreuten Kinder draußen spielen und frische Luft schnappen.

"Jetzt fehlt nur noch ein Liegestuhl!", scherzte Bürgermeister Martin Preuß. Er freute sich über die neue Spielfläche, den so gewonnenen zusätzlichen Freiraum am Standort, aber auch den Dank, den Karin Meixner-Nentwig an die Stadt, speziell an Kulturreferent Wolfgang Dersch und Bernhard Frank, für die stete Unterstützung aussprach.

Sponsoren halfen

Einige Sponsoren hatten mitgewirkt, das Projekt zu realisieren: die Gewerbebau, die Stadt, die Lions und nicht zuletzt Eckart Brandau, der das Lärchenholz zum Selbstkostenpreis lieferte und montierte. Immerhin rund 2500 Euro kamen aber doch noch zusammen. Sponsoren halfen"Jetzt fehlt nur noch ein Sonnensegel oder etwas ähnliches", stellte der 2. Bürgermeister fest - die Vorsitzende zeigte sich offen für alle Spender, die hier mithelfen wollen.

In der Betreuung, die mit fünf haupt- und ehrenamtlichen Kräften sechs Tage die Woche vormittags geöffnet ist, spielen Kinder von eineinhalb bis drei Jahren und älter unter Aufsicht. "Eltern können ihre Kinder jederzeit vorbeibringen", bot Karin Meixner-Nentwig an
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