Kleiner Engel
Angemerkt

Worte können den Alptraum nicht beschreiben, den die Familie des kleinen Mädchens jetzt durchlebt. Hunderte bekunden dazu im Internet ihr Beileid, berichten, dass ihnen der Atem stockte, das Herz für einen Moment aussetzte und sie Tränen weinten um diesen kleinen Engel, der am Donnerstagabend auf dem Amberger Busbahnhof am Kaiser-Ludwig-Ring sterben musste.

In Anbetracht dieses Schicksals mag die genaue Klärung des Unfallhergangs völlig egal erscheinen. Nur eines ist nicht egal: unqualifizierte Kommentare der Internet-Nutzer, die Schuld zuweisen, und die Beteiligten, unter anderem den Busfahrer, verletzen.



Im Blickpunkt

Keine vorschnellen Reaktionen

Amberg. (roa) Das öffentliche Interesse am Unfallgeschehen, bei dem ein Kind (1) vom Bus überrollt wurde, ist groß. Die Berichterstattung im Oberpfalznetz rief zahlreiche Kommentatoren im Internet auf den Plan. Viele Menschen, darunter vor allem Eltern, bekundeten so ihr Beileid. "Das kann ein Ventil sein, um der eigenen Betroffenheit Ausdruck zu verleihen", erklärte Notfallseelsorger Carsten-Armin Jakimowicz dazu. Er hatte die Angehörigen an der Unfallstelle betreut.

"Jeder sollte sich selbst allerdings die Frage stellen, ob das ein zielführender Kommentar ist", warnte er vor vorschnellen Reaktionen. Und man sollte sich darüber bewusst sein, dass beispielsweise auch Angehörige mitlesen.

Ab Dienstag neue Wasserleitungen

Amberg. Die Stadtwerke erneuern ab Dienstag, 7. Juli, die Wasserleitungen im Bereich Von-der-Sitt-Straße 1 bis 13. Das geschieht laut Presseinfo, "um die Versorgungssicherheit wieder gewährleisten zu können", was aber auch bedeute, "dass mit Beeinträchtigungen während der Bauphase von rund drei Wochen gerechnet werden muss". Fragen zu dieser Leitungssanierung beantwortet Karl-Heinz Meier (603-710).
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