Klinikum bereitet Nachwuchs auf Berufsalltag vor
Theorie wird Praxis: Schüler leiten Station

Die Pflegekräfte von morgen sind heute noch Schüler für Gesundheits- und Krankenpflege. Damit diese Jugendlichen neben dem theoretischen Fachwissen während ihrer Ausbildung auch wertvolle Praxiserfahrungen sammeln können, gibt es am Klinikum St. Marien jetzt das Projekt Schülerstation.

Die jungen Leute haben laut einer Pressemitteilung eine besondere Aufgabe: Sie leiten zwei Wochen lang eine Station - in allen Schichten und mit allem, was zum Alltag dazugehört. Diesmal arbeiten die Auszubildenden auf der Station A 3.

In den beiden Projektwochen betreuen die aktuell 25 Schüler, die kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung stehen, die Patienten, kümmern sich um Angehörige und erledigen administrative und organisatorische Tätigkeiten. "Im Hintergrund sind wir vom regulären Team natürlich immer da", sagt A3-Stationsleiterin Margarete Dietl. "So könnten wir jederzeit eingreifen, wenn es nötig werden sollte."

Die Schülerstation gibt es am Klinikum in diesem Jahr bereits zum fünften Mal. "Sie ist eine gute Gelegenheit für die angehenden Gesundheits- und Krankenpfleger, Verantwortung zu übernehmen und selbstständig zu arbeiten", ergänzt Claudia Staudinger, die Leiterin der Berufsfachschulen des Klinikums. Die Schüler hätten bei dem Projekt aber trotzdem immer die Sicherheit, dass sie im Ernstfall nicht alleine sind.

Pflegedirektorin Kerstin Wittmann fügt hinzu: "Dieses Projekt ist eine tolle Möglichkeit für unsere Schüler, den künftigen Arbeitsalltag hautnah zu erleben und so wichtige Erfahrungen zu machen, die ihnen Selbstbewusstsein für ihren zukünftigen Beruf geben."
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.