Klinikum St. Marien immer noch voll: Grippe & Co.
Das Abflauen lässt noch auf sich warten

Auch nach den Faschingsferien hat sich die Lage am Klinikum St. Marien keinesfalls entspannt: Immer noch ist das Haus voll belegt - Grund dafür ist vor allem die grassierende Grippe. Bild: Hartl
Vergangene Woche hatte sich Hubert Graf optimistisch gezeigt. Schließlich hatte es Anlass dazu gegeben. Laut einer Mitteilung des bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sollte die Influenza-Welle bereits wieder am Abflauen sein. "Darauf warten wir immer noch", erklärte der stellvertretende Vorstand des Klinikums St. Marien nun auf Nachfrage. Denn so wirklich entspannt hat sich die Situation mit der extrem hohen Belegung noch nicht.

"Wir sind gleichbleibend voll belegt", vermeldete er für das Amberger Krankenhaus. Vor allem die Abteilung der Inneren Medizin sei davon sehr betroffen. Ursache für die extreme Auslastung sei auch "die Grippe mit all ihren Nebenwirkungen". Vor den Ärzten und Pflegekräften machte die Krankheit ebenfalls nicht halt. "Wir hatten eine Station, auf der relativ viele Mitarbeiter erkrankt sind."

Hubert Graf weiß, dass es in den anderen Häusern in der Region nicht viel besser ausschaut. Auch sie seien voll, erklärte er nach Telefonaten mit den Krankenhäusern in Sulzbach-Rosenberg, Neumarkt, Weiden und Schwandorf. "Mein Kollege aus Weiden hat mir gesagt, dass sein Klinikum randvoll ist", berichtete Graf.

Auch wenn sich die Situation für St. Marien wie auch für die anderen Einrichtungen nicht entspannt hat, eines betonte Graf: "Wir nehmen natürlich nach wie vor noch Patienten auf." In anderen Regionen nämlich hätten sich Häuser bereits bei ihren jeweiligen Rettungsleitstellen abgemeldet.
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