Klinikum St. Marien legt die Leistungsentwicklung vor
Weniger schwere Fälle behandelt

Im ersten Quartal waren deutlich weniger Patienten, nämlich exakt 184, im Klinikum als im vergleichbaren Zeitraum im vergangenen Jahr. Da aber im zweiten und dritten Quartal wieder ein Anstieg verzeichnet wurde (91 und 187 mehr), relativiert sich die Zahl. Über die Belegungsentwicklung informierte Klinikumsvorstand Manfred Wendl am Mittwoch den Verwaltungsrat von St. Marien.

Ein Plus von 94 Fällen

"Somit haben wir in der Summe ein Plus von 94 zum Stichtag 30. September", sagte Wendl über die sogenannten DRG-Fälle (diagnosebezogene Fälle). "Damit liegen wir knapp unter dem besten Fallzahlenjahr 2012 und um rund 1000 Fälle über dem Jahr 2011", berichtete er über die Leistungsentwicklung im Klinikum. Wendl nannte auch die DRG-Fälle insgesamt nach drei Quartalen: 19 377 (gegenüber 19 444 in 2012 und 19 283 im vergangenen Jahr).

Ein weiterer Faktor ist der Case-Mix-Index, bei dem es um die Fallschwere geht. "Da hatten wir einen Rückgang in allen drei Quartalen", erklärte Wendl. "Diesbezüglich war 2013 ein sehr starkes Jahr", erläuterte er den Rückgang (1,32; 3,75; 3,48 Prozent) in den drei Quartalen.

"Das heißt, wir hatten heuer weniger schwere Fälle, vor allem weniger schwere Beatmungsfälle." In der Summe liege man bei den CM-Punkten um 466 unter dem Vorjahresergebnis. "Das ist ein leichter Rückgang auf hohem Niveau", kommentierte Oberbürgermeister Michael Cerny die Zahlen. Andererseits: Insgesamt könne man froh sein, wenn die Leute weniger krank sind.

Grippewelle blieb aus

Ärztlicher Direktor Dr. Harald Hollnberger erklärte, dass der relativ milde Winter eine Rolle bei der Belegung gespielt habe. "Die Grippewelle ist ausgeblieben", informierte er.
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