Klinikum St. Marien startet Aktion zu "Woche der Wiederbelebung"
Leben retten im Disco-Takt

Tobias Meindl und Marc Bigalke (von links) zeigten der Leitungskonferenz und den Schülern der Berufsfachschulen die richtige Technik für die Herz-Druck-Massage. Bild: hfz
Im Rhythmus zu "Stayin' Alive" von den Bee Gees: So bildete Marc Bigalke, Anästhesist am Klinikum St. Marien, mit seinem Kollegen Tobias Meindl aus der Pflege Schüler der Berufsfachschulen des Klinikums in Wiederbelebungsmaßnahmen aus. Mit von der Partie waren auch alle Mitglieder der Leitungskonferenz des Klinikums.

"Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden von uns treffen. Deshalb sollte auch jeder in der Lage sein, zu helfen", betonte Klinikumsvorstand Manfred Wendl. Der Anlass der Aktion war die bundesweite "Woche der Wiederbelebung".

Unter dem Motto "Ein Leben retten. 100 pro Reanimation." funktionierten die Organisatoren die Eingangshalle des Klinikums dafür kurzerhand zum Übungsraum um. Das Ziel: "Den Menschen zu zeigen, wie einfach es ist, Erste Hilfe zu leisten und zu zeigen, dass niemand etwas falsch machen kann, wenn er hilft. Nur wer nicht hilft, macht etwas falsch", erklärte Marc Bigalke, der den Aktionstag laut Pressemitteilung organisiert hat. "Das richtige Vorgehen im Ernstfall ist ganz einfach: Prüfen, rufen, drücken: Prüfen, ob die Person noch atmet, 112 anrufen und fest in der Mitte des Brustkorbes mindestens 100 Mal pro Minute drücken bis Hilfe eintrifft", sagte der Experte.
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