Klösterliche Weihnacht im Kurfürstlichen Zeughaus
Wo Adventskommerz hinten anstehen muss

Abseits vom Gedränge zwischen Glühweinbuden und Glaskugel-Discountern präsentiert sich an den beiden Samstagen 5. und 12. Dezember zum 20. Mal die Klösterliche Weihnacht im Kurfürstlichen Zeughaus (Landratsamt). Diesem Anlass entsprechend wird der adventliche Markt mit einer Homage an die alte Herzogstadt Sulzbach am Vorabend des Freitag, 4. Dezember, eingeleitet (wir berichteten).

Nach der Darbietung hat für die Besucher dieses Abends der Weihnachtsmarkt im Landratsamts-Foyer erstmals geöffnet. Regulär beginnt er am Samstag um 9 Uhr, der festliche Auftakt mit dem Entzünden der zweiten Adventskerze mit Landrat Richard Reisinger und Guardian Janusz Wrobel (Franziskaner-Kloster auf dem Amberger Mariahilfberg) ist für 11 Uhr vorgesehen. Mit dabei sind quasi als Hausherr König Ruprecht (Michael Koller) samt Gefolge und ein Nikolaus, der Kinder beschenkt. Für Musik sorgen die Ensdorfer Volksmusik (Leitung Georg Bayerl), die Liedertafel Amberg, unterstützt von Sängern des Männerchores Haselmühl-Kümmersbruck, (Leitung Christian Fahrnbauer), und der Kindergartenchor Marienheim (Leitung Anita Rupprecht).

Die Besonderheit der Klösterlichen Weihnacht begründet sich darin, entgegen dem immer mehr kommerzialisierten Charakter des Advents bewusst die ursprünglichen christlichen Intetionen entgegenzusetzen. Weniger das Geschenk, als das Schenken rückt damit in den Vordergrund, heißt es in einer Pressemitteilung des Veranstalters.

Wie in den 19 Jahren zuvor unterstützt der Landkreis mit der Klösterlichen Weihnacht (Organisation Wolfgang Sander) das Engagement sozialer Einrichtungen und die im Kloster Michelfeld ansässige Regens-Wagner-Stiftung Ensdorf, das Franziskanerkloster Amberg, Franziskanische Hilfswerk Lafia, den Sozialdienst katholischer Frauen, Kolping, die Projektgruppe Dr. Luppa, das Schulprojekt Gambia und die Blindenhilfe. Beteiligt sind die Himmelsbäckerei Weber, Helga Mauritz (Klosterarbeiten, Hahnbach), Maria Müller (kostenlose Stirn-, Nacken- oder Handmassagen mit Hildegard-Ölen) und der Amberger Eisenbahner Modellclub. Der Eintritt ist frei.
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