Knochenbruch-Reparatur in Lichtgeschwindigkeit

Bei dem IlluminOss-Verfahren werden laut Dr. Robert Bauer, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie von St. Marien, Brüche mit speziellem Kunststoff repariert.

"Ein kleiner Katheter, an dem ein Ballon befestigt ist, wird in den Knochen eingeführt". Der Markraum werde mit dem flüssigen Spezialkunststoff gefüllt. "Der Kunststoff passe sich der individuellen Struktur des Knochens genau an. "Mit Hilfe eines Lichtleiterkabels, das auch im Ballonkatheter liegt, bestrahlen wir den Kunststoff mit sichtbarem Blau-Licht". Nach einigen Minuten sei der Kunststoff ausgehärtet und sorge für Stabilität.

Bauer bezeichnet dies als "Knochenbruch-Reparatur in Lichtgeschwindigkeit". Die Methode sei einfach, aber wirkungsvoll, denn die Patienten können in der Regel sofort mobilisiert werden.
Weitere Beiträge zu den Themen: Kurz notiert (401123)Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.