Kommunalversorger erhält Auftrag des Zweckverbands bei europäischer Ausschreibung
Stadtwerke EU-weit die Besten

Sie freuten sich über den Auftrag und kamen zur Unterzeichnung des Stromliefervertrags ins Klärwerk Theuern (von links): Tiefbauamtsleiter Norbert Füger, Stadtwerke-Vertriebsleiter Thomas Reiß, OB Michael Cerny, Kümmersbrucks Bürgermeister und Zweckverbandsvorsitzender Roland Strehl sowie Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Stephan Prechtl. Bild: hfz
Der Zweckverband zur Abwasserbeseitigung der Stadt Amberg und der Gemeinde Kümmersbruck hat sich entschieden: Er wird seinen Strom künftig von den Stadtwerken beziehen. Bei einer EU-weiten Ausschreibung hat das Kommunalunternehmen laut Pressemitteilung den Zuschlag erhalten. Es warf demnach aufgrund seines guten Preises fünf weitere Bewerber aus dem Rennen.

Das Klärwerk in Theuern produziert rund drei Viertel seines Energiebedarfs durch die Verwertung von Klärgas selbst. Zur Deckung des Spitzenbedarfs und für seine Außenstationen kauft es Strom zu. "Dass sich dabei mit den Stadtwerken ein örtliches Unternehmen bei einer EU-weiten Ausschreibung als günstigster Versorger durchsetzen konnte, freut uns", wird Norbert Füger vom Zweckverband zur Abwasserbeseitigung in der Presseinfo zitiert. Bei einer Vertragslaufzeit von zwei Jahren (2016 bis 2017) würden jährlich rund 950 000 Kilowattstunden benötigt. Der Stromvertrag beinhaltet neben Eintarif- auch Doppeltarifzähler, sprich Tag- und Nachtstrom.

Die größte Abnahmestelle ist das Klärwerk Theuern mit einem Verbrauch von circa 890 000 Kilowattstunden. Zusätzlich werden im Netzgebiet der Stadtwerke und des Bayernwerks 20 weitere Abnahmestellen in Amberg, Kümmersbruck und Freudenberg beliefert. "Mit dem Gewinn der Ausschreibung haben die Stadtwerke gezeigt, dass sie Service und Qualität zu europaweit günstigen Preisen anbieten können", freute sich auch OB Michael Cerny.

"Glücklicher Volltreffer"

Er und Roland Strehl, Kümmersbrucks Bürgermeister und derzeit amtierender Vorsitzender des Zweckverbands, bezeichneten es als "glücklichen Volltreffer", dass das örtliche Kommunalunternehmen trotz EU-weiter Ausschreibung den Auftrag bekommen habe: "Die Stadtwerke haben unsere Vereine und Schulen schon so oft in ihren Aktivitäten finanziell unterstützt - ich bin froh, dass diese wichtigen Partner für unsere Kommunen zum Zuge gekommen sind", sagte Strehl.
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