Konkurrierende Varianten

Fest steht seit Jahrzehnten, dass die Schienenverbindung Süddeutschland-Prag verbessert und damit elektrifiziert werden soll. Bisher gingen die strukturpolitischen und planerischen Überlegungen von einer Trasse München-Nürnberg-Marktredwitz-Cheb-Prag aus.

Kurz wurde auf Betreiben von Regensburg nach dem Fall des Eisernern Vorhangs parallel eine Donau-Moldau-Variante München-Regensburg-Prag diskutiert. Sie ist vom Tisch. Seit 2012 gibt es auf Anregung des Zweckverbandes Nahverkehr Amberg-Sulzbach (ZNAS), unterstützt von den Landkreisen Schwandorf und Cham, eine Kombi-Lösung.

Sie umfasst die Stränge München-Nürnberg-Amberg-Schwandorf-Furth i. W.-Prag sowie München-Regensburg-Schwandorf-Hof. Dieser Variante wird das bisher günstigste Kosten-Nutzungs-Verhältnis attestiert. (zm)
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