Krankenbrücke wird gesund

Mit vollem Einsatz arbeiten die Firmen daran, dass die Liegend-Krankenbrücke für Rettungsfahrzeuge bald wieder befahrbar sein wird. Bild: Steinbacher

Es führt kein Weg mehr zur Notaufnahme. Der Asphalt ist weg, es laufen bereits die Sanierungsarbeiten. Wer momentan als Patient zu Fuß ins Klinikum kommt, der geht besser vorne rein.

Die Zufahrt zur Notaufnahme des Klinikums ist eine Baustelle. Beton und Straße sind seit Montag "in Behandlung". Die Notaufnahme von St. Marien kann man während der Baumaßnahmen in den nächsten Wochen nur über den Mariahilfbergweg erreichen.

Notwendige Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an der Zufahrt zur Zentralen Notaufnahme im Westen machten die Sperrung dort nötig. Auch die Wiltmaisterstraße selbst ist teils nur eingeschränkt befahrbar.

"Während der Baumaßnahme erreichen Patienten die Notaufnahme am einfachsten über den Haupteingang des Klinikums am Mariahilfbergweg", schreibt das Klinikum dazu in einer Pressemitteilung.

Viertelmillion Euro

Die Baumaßnahme kostet natürlich auch einiges an Geld: Rund 250 000 Euro hat das Klinikum für die Renvierung der Liegend-Krankenbrücke eingeplant. "Für Rettungsfahrzeuge ist eine Interimszufahrt über den Mariahilfbergweg eingerichtet", ergänzt Klinikumsvorstand Manfred Wendl. "Die Integrierte Leitstelle und die einzelnen Rettungsdienste sind natürlich darüber im Vorfeld genau informiert worden, damit die Versorgung unserer Patienten auch während der Baumaßnahme reibungslos weiterlaufen kann." Der Hubschrauber-Landeplatz ist derzeit baubedingt sowieso schon ausgelagert auf das Gelände des Güterbahnhofs. Die Bauphase, so schätzt der Auftraggeber, wird etwa vier Wochen dauern. Die Anfahrt und der Zugang für die Notfallpatienten über den Mariahilfbergweg sind inzwischen zusätzlich ausgeschildert.
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