Kreisliga Süd: DJK Ursensollen kann sich beim Schlusslicht rehabilitieren - TuS Rosenberg mit ...
Der richtige Aufbau-Gegner

Im Hinspiel bei Inter Bergsteig glänzte der SV Freudenberg und gewann mit einem 7:3-Erfolg. Doch die Heimspiele gegen die Amberger vergeigten die Freudenberger in schöner Regelmäßigkeit - das brisante Duell dürfte etliche Zuschauer am 16. Spieltag der Fußball-Kreisliga Süd anlocken.

FC Luhe-Markt       SV Loderhof
(hfz) "Ein Kirchweihspiel ist immer etwas Besonderes", motiviert FC-Trainer Tino Maier sein Team. "Wenn wir die gleiche Leidenschaft wie am letzten Sonntag an den Tag legen, ist bestimmt etwas drin. Allerdings ist ob vieler angeschlagener Spieler unklar, wer auflaufen wird." Sicher fehlen werden Oliver Wagner (verletzt) und der Rot-gesperrte Lukas Bauer. Somit müssen gegen den Viertletzten SV Loderhof, der acht Punkte mehr auf dem Konto hat, im Sturm wieder Alternativen gefunden werden.

TuS Rosenberg       SSV Paulsdorf
(kok) Ein unangenehmes Spiel steht bevor gegen den nicht zu unterschätzenden SSV Paulsdorf, der nach gutem Start abrutschte. Von den letzten sieben Spielen wurde nur eines gewonnen, doch gerade dies macht den Gegner gefährlich. Vor allem den umtriebigen Sturmführer Mujku gilt es in Schach zu halten und die kampfbetonte Spielweise anzunehmen. Dies gelang im Auswärtsspiel in Edelsfeld nur bedingt, als Rosenberg sich mit einem 1:1 zufriedengeben musste und somit einen Teil des Vorsprungs an der Tabellenspitze einbüßte. Der TuS will jedoch mit aller Macht als Tabellenführer überwintern und somit alles versuchen, nicht nur auch im 16. Saisonspiel ungeschlagen zu bleiben, sondern auch einen wichtigen Heimdreier einzufahren. Hinter den Einsätzen von Brewitzer, Dandorfer, Bäumler und Meindl stehen krankheits-, verletzungs- und berufsbedingt noch Fragezeichen, so dass das Trainergespann Haller/Rudert Änderungen in der Aufstellung vornehmen muss. Dies und die Tatsache, dass bereits der 3:1-Hinspielsieg ein hartes Stück Arbeit war, wird den Rosenbergern Ansporn genug sein, um einen versöhnlichen Heimspiel-Jahresabschluss zu feiern.

SV Freudenberg       SV Inter Bergsteig
(nß) Zum letzten Heimspiel des Jahres gastiert mit dem SV Inter eine Elf in Freudenberg, die vergangene Woche eine bittere Heimniederlage gegen Luhe-Markt hinnehmen musste und dadurch im hinteren Tabellendrittel hängen blieb. Bereits im Hinspiel setzte sich Freudenberg mit einer der besten Saisonleistungen klar durch, so dass die Vorzeichen eindeutig zu sein scheinen. Doch Vorsicht ist für die Elf von Florian Neiß angesagt. Die letzten Heimspiele gegen Bergsteig gingen jeweils deutlich mit vier Gegentoren verloren und die Freudenberger Leistung in Weiherhammer gab nicht zu Optimismus Anlass. Obwohl man personell gut besetzt war, gab es eine lange Mängelliste. Das Umschalten von Abwehr auf Angriff erfolgte viel zu langsam und durchsichtig und man brachte den defensiv gut organisierten und leidenschaftlich kämpfenden Gegner kaum in Verlegenheit. Häufig wurde das Einzelspiel übertrieben und mancher wollte mit dem Kopf durch die Wand. Hinzu kamen technische Unkonzentriertheiten, die immer wieder zu Ballverlusten führten. Die zahlreich mitgereisten Fans konnten sich eigentlich nur an dem schönen Herbstwetter erfreuen. Es zeigte sich wieder einmal, dass ohne die nötige Einstellung nichts geht. Das Team von Andreas Scheler wird in puncto Einsatz und Leidenschaft alles geben, um sich aus seiner misslichen Lage zu befreien (Reserven 12.15 Uhr).

SV Schmidmühlen       FC Edelsfeld
(fop) Welch ein Spiel lieferten die Mannen von Trainer Marco Eckstein da am vergangenen Spieltag ab! 2:0 geführt, dann 2:2 und am Ende siegte man mit 4:2 in Loderhof. Die Partie macht Lust auf mehr. Sollte der SVS gegen die abstiegsbedrohten Edelsfelder erneut von der Heimstärke profitieren, würde er sich deutlich vom Tabellenende absetzen und kann sich neue Ziele setzen. Bisher holte Schmidmühlen zu Hause 19 Punkte und liegt damit in der Heimtabelle auf Platz zwei. Zu den bereits bekannten und zahlreichen Langzeitverletzten ist mit Thomas Weiß am vergangen Spieltag ein weiterer hinzugekommen, allerdings spielte Max Spies nach seinem Mittelfußbruch Mitte August wieder und erzielte gleich ein Tor. Edelsfeld gewann keines der letzten fünf Spiele. Im Hinspiel glückte der Elf von Alexander Heldrich kurz vor Schluss noch der schmeichelhafte Ausgleich.

DJK Ursensollen       TSG Weiherhammer
(mdl) Wenn es einen Gegner gibt, gegen den es sich für die DJK Ursen-sollener fast nicht lohnt anzutreten, dann ist dies der Nachbarverein aus Kastl. In den vorangegangenen fünf Derbys hagelte es zum Teil deutliche Niederlagen und so war es wenig verwunderlich, dass auch in der sechsten Begegnung der vergangenen Jahre die DJK mit einer 1:3-Niederlage wieder die Heimreise antreten musste. Das Schlusslicht, die TSG Weiherhammer, kommt da scheinbar gerade recht als Gegner an den Rängberg. In der Hinrunde musste die Elf von Trainer Tobias Heindl einige em-pfindliche Schlappen hinnehmen und avancierte mit über 50 Gegentreffern zur Schießbude der Liga. 7:0 lautete das Ergebnis für die DJK aus der Hinrundenbegegnung, in der Jiri Abel mit einem Viererpack erfolgreich war. Doch dass es in der Rückrundenpartie erneut so einfach werden wird, darf durchaus bezweifelt werden, denn die Gäste ließen in den letzten beiden Partien mit guten Ergebnissen aufhorchen. Am letzten Spieltag leistete die TSG dem hochgehandelten SV Freudenberg erbitterten Widerstand und musste sich erst nach einem Gegentreffer kurz vor dem Ende geschlagen geben. Ursensollen ist daher gewarnt und hofft, dass nach den schwächeren Partien gegen Germania und Kastl in der Offensive der Knoten wieder platzt, um die Mannschaften aus dem hinteren Tabellendrittel weiterhin auf Abstand zu halten.

SVL Traßlberg       TuS Kastl
(ild) Die sechste Niederlage des SVL Traßlberg im 15. Ligaspiel fiel krachend aus. Beim 1:5 gegen Germania Amberg blieben alle Akteure weit unter Form. Der Auswärts-Ehrentreffer ging auf das Konto von Alexander Egerer - mehr war nicht drin. "Was bei uns gefehlt hat, waren Kampfgeist, Emotionen, Ehrgeiz, die Bereitschaft, für den anderen zu kämpfen", kritisierte Trainer Ilker Caliskan, der das 0:1 auf seine Kappe nahm. Nach seinem Fauxpas hätte er sich allerdings erwartet, dass seine Spieler "ihm zeigen, dass sie diesen Fehler wieder gutmachen wollen". In der letzten Begegnung auf eigenem Rasen vor der Winterpause trifft der SVL auf den TuS Kastl. Im Hinspiel gelang den Traßlbergern eine Überraschung, als sie beim Bezirksligaabsteiger mit Glück und Geschick 2:1 gewannen. Germania abhaken und gegen Kastl "ein anderes Gesicht zeigen und einen Sieg holen, damit wir wieder dabei sind", das fordert Caliskan von seinen Leuten. Nicht mithelfen kann Lucas Bellmann, der nach seinem Platzverweis für zwei Spiele gesperrt ist.

Germania Amberg       DJK Utzenhofen
(tre) Mit dem Tabellenvierten Utzenhofen gastiert ein unbequemer Gegner am Langangerweg. Die Gäste haben ihre Stärke in der Abwehr (erst 18 Gegentreffer). Aber auch der Angriff kann sich sehen lassen. Hier gilt es vor allem auf Daniel und Michael Geitner sowie Kebba Bah zu achten, die für mehr als zwei Drittel aller Treffer verantwortlich zeichnen. Am vergangenen Wochenende gab es einen knappen Sieg gegen Paulsdorf. Aber auch die Hausherren können auf einen erfolgreichen Spieltag zurückblicken. Mit dem 5:1-Sieg gegen den SVL Traßlberg wurde die zuletzt festgestellte Abschlussschwäche beseitigt und vor allem Dominik Peter kommt neben Torjäger Florian Danzer immer besser zur Geltung.

Da auch die Abwehr zuletzt eine große Stabilität zeigt und die immer wieder eintretenden Ausfälle gut kompensiert, hat sich die Ficarra-Truppe an das vordere Mittelfeld herangearbeitet. Daran möchte die Elf auch gegen den Tabellenvierten anknüpfen und den Abstand von derzeit vier Punkten zum aktuellen Gegner entscheidend verringern. Das Personal und auch das Selbstvertrauen dazu sind vorhanden.
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