Kreisliga Süd: FC Edelsfeld erwartet Loderhof/Sulzbach - Prestigeträchtiges Derby in Paulsdorf ...
Im direkten Duell gegen den Relegationsplatz

Bei weitem nicht so löchrig wie bei der 0:5-Pleite gegen Germania Amberg präsentierte sich Rosenbergs Abwehr in Kastl. Jetzt kommt der Vorletzte aus Weiherhammer, dessen Sturm mit nur 26 Toren in 24 Spielen der schlechteste der Kreisliga Süd ist. Bild: Ziegler
Zwischen dem SV Freudenberg und dem TuS Rosenberg kommt es am vorletzten Spieltag der Kreisliga Süd zum Fernduell um die Meisterschaft, der FC Edelsfeld und der SV Loderhof stehen sich im Kampf gegen den Relegationsplatz direkt gegenüber. Noch ist - außer den beiden Absteigern Luhe-Markt und Weiherhammer - keine Entscheidung gefallen. Der Meister und die Relegationsteilnehmer stehen womöglich erst nach dem letzten Spieltag am 23. Mai fest.

SSV Paulsdorf       Inter Bergsteig
(ac) Paulsdorf hat zwei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt geschafft, Inter ebenfalls. Aber es ist ein Prestigeduell auch unter dem Gesichtspunkt, dass Paulsdorfs Abwehrchef Sebastian Bayer vor der Saison die Seiten gewechselt hat. Die SSV-Männer von Coach Wolfgang Grünwald wollen ihre gute Form unter Beweis stellen. Vier Siege, zwei Remis bei nur einer Niederlage gegen Spitzenreiter SV Freudenberg nach der Winterpause zeigen, dass das gesamte Team in der Vorbereitung gute Arbeit geleistet hat. Nachdem vor der Saison ein erneuter Umbruch mit dem Verlust von fünf Stammspielern zu verkraften war, konnte man diese Entwicklung nicht erwarten, zumal Trainerneuling Grünwald die mit Abstand jüngste Mannschaft der Kreisliga zu betreuen hatte. So kann man dann nach dem Spiel den vorgezogen Saisonabschluss feiern, zu dem ganz besonders auch die Anhänger, Freunde und Gönner eingeladen sind. Die zweite Mannschaft des SSV Paulsdorf von Trainer Jochen Niering, die sich auf die Aufstiegsrelegation zur A-Klasse vorbereiten kann, bestreitet das Vorspiel gegen TuS Kastl II.

SV Freudenberg       SVL Traßlberg
(nß) Freudenberg legte nach der Winterpause eine tadellose Serie hin und gewann alle sieben Spiele. Damit trat ein, was man vor dem Winter nicht für möglich gehalten hatte: Die Elf von Florian Neiß überrundete den lange Zeit souveränen Tabellenführer Rosenberg und hat zwei Spieltage vor Saisonschluss alle Trümpfe in der Hand. Nach zwei Auswärtsspielen in Folge steht am Sonntag, 17. Mai, das letzte Heimspiel der Saison gegen Traßlberg auf dem Programm. Die Gäste konnten sich in dieser Saison beachtlich in Szene setzen und gehören zu den kompaktesten und stärksten Teams der Liga. Trainer Ilker Caliskan hat eine brandgefährliche Angriffsreihe zur Verfügung, gegen die die Freudenberger Abwehr von Beginn an sehr konzentriert zu Werke gehen muss. Bereits im Hinspiel musste sich der Gastgeber mit einem Remis begnügen. Der Gast kann unbeschwert aufspielen, der Druck liegt aufseiten der Heimelf. Diese kann aber zuversichtlich in die Partie gehen. Personell sieht es wieder besser aus und die letzten Erfolge und die mögliche Meisterschaft sind Ansporn genug (Kein Vorspiel).

TuS Rosenberg       TSG Weiherhammer
(kok) Die knappe 2:3-Niederlage gegen Paulsdorf am vergangenen Wochenende besiegelte den Abstieg, und die TSG muss nach nur einem Jahr in der Kreisliga Süd den bitteren Gang zurück in die Kreisklasse antreten. Der TuS hingegen überzeugt beim 3:0-Sieg gegen ein enttäuschendes Kastl auf ganzer Linie und zeigt die geforderte Reaktion auf die derbe Heimpleite gegen Germania. Um sich im Meisterrennen überhaupt noch eine kleine Restchance zu bewahren, muss nun im Heimspiel gegen Weiherhammer dringend nachgelegt werden. Und dies dürfte kein leichtes Unterfangen werden, denn schon im Hinspiel tat man sich lange Zeit schwer und geriet sogar in Rückstand. Gegen Ende konnte man dann aber souverän die Punkte mit nach Hause nehmen. Wenn die Gastgeber mit der entsprechenden Einstellung auftreten sollte der Heimsieg machbar sein. Dann bleibt abzuwarten, was die Konkurrenz aus Freudenberg macht.

FC Edelsfeld       SV Loderhof
(bkn) Ein heißer Tanz darf am Sonntag beim Lokalderby am Hahnenkamm erwartet werden. Für beide Teams geht es ums nackte Überleben in der Kreisliga. Nur ein Punkt trennt die Kontrahenten und nur einer von beiden wird den letzten freien Platz der Liga ergattern. Der andere muss sich zwangsläufig in den Relegationsspielen beweisen. Aufgrund dieser Tabellensituation kann die Marschroute bei beiden Trainern nur "Alles oder Nichts" heißen und von der ersten Minute an den Kampf annehmen. Der Vorteil liegt klar aufseiten der Herzogstädter die sich mit einem Dreier vorzeitig aller Sorgen entledigen könnten. Edelsfeld benötigt hingegen zum einen unbedingt den Sieg, um sich die Option des direkten Klassenerhalts offenzuhalten und zum anderen, um die unglückliche Hinspielniederlage wettzumachen, als man in letzter Minute mit 0:1 das Nachsehen hatte. Für die Heimmannschaft gilt daher im letzten Heimspiel alles Verfügbare in die Waagschale zu werfen, um den in dieser Saison wahrlich nicht verwöhnten treuen Anhang einen versöhnlichen Abschluss zu bereiten.

FC Luhe-Markt       Germania Amberg
Im letzten Heimspiel der Saison gegen Germania Amberg möchten sich die Gastgeber ins Zeug legen, den Fans noch einmal eine gute Leistung bieten und sich anständig aus der Kreisliga verabschieden. Bis auf Stefan Schärtl ist alles an Bord, auch wenn der eine oder andere Spieler zum Ende der Saison mit leichten Blessuren kämpfen muss.

SV Schmidmühlen       TuS Kastl
(fop) Durch die Niederlage des SV Loderhof/Sulzbach am vergangenen Wochenende hat der SV Schmidmühlen den Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht. Der eigene Punktgewinn bei der SC Germania Amberg hätte aber auch gereicht. Eine Saison, die anders kam, als man zunächst dachte, geht mit dem letzten Heimspiel am Sonntag, 17. Mai, fast zu Ende. Nach den Spielen im Jahr 2014 und den erreichten 26 Punkten zur Winterpause wollte man in Schmidmühlen noch etwas draufpacken. Aber es zerschlug sich die Hoffnung, nach der Winterpause wieder auf zahlreiche Leistungsträger zurückgreifen zu können. So ging auch die bis dahin überragende Heimstärke zuletzt den Bach hinunter. Für Trainer Marco Eckstein gilt daher die Devise, am Sonntag mit drei Punkten die Fans wieder etwas zu versöhnen und Revanche zu nehmen für die 0:5-Hinspielpleite. Wie immer werden beim letzten Heimspiel die Getränke für die Fans verbilligt angeboten.

DJK Ursensollen       DJK Utzenhofen
(mdl) Beim letzten Heimspiel der laufenden Saison gibt es noch einmal ein echtes Schmankerl für Zuschauer und Spieler am Rängberg - das Derby gegen den alten Rivalen der DJK Utzenhofen steht auf dem Programm. Die letzten Spiele gegeneinander boten regelmäßig Spannung und unterhaltsamen Fußball. Das Hinspiel endete zwar mit einem torlosen Unentschieden. In der Tabelle liegen beide Mannschaften direkt nebeneinander und sowohl für die Heimelf als auch die Gäste ist die Saison mehr oder weniger gelaufen, da weder nach vorne noch nach hinten noch etwas passieren kann. Ursensollen musste sich am vergangenen Wochenende gegen den Spitzenreiter aus Freudenberg geschlagen geben, die Elf von Trainer Topcu konnte in Loderhof zwar gewinnen, musste aber im Kreisfinale des Pokals am Donnerstag eine Niederlage gegen Sorghof hinnehmen.
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